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Hoteltest: Hanseatischer Hof in Lübeck

Wir haben mal wieder was Neues ausprobiert. Nämlich uns als Hoteltester. Testobjekt: das 4-Sterne-Superior-Hotel Hanseatischer Hof in Lübeck. In diesem Artikel erzählen wir, wie es war und welche Einblicke wir hinter die Kulissen werfen konnten. 

Tipps für Lübeck haben wir ebenfalls für dich: ein perfekter Tag in Lübeck.

Hanseatischer Hof

(Werbung) Der Hanseatische Hof ist nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, unsere Anreise mit der Bahn war also kein Problem. Für Autofahrer gibt es ein Parkhaus mit 120 Plätzen (gegen Gebühr). Das Hotel war lange familiengeführt und ist organisch bis auf inzwischen 205 Zimmer gewachsen. Das merkt man auch: Manche Gänge sind so verwinkelt, dass man sich in dem großen Gebäude-Komplex leicht mal verirren kann, besonders auf dem Weg zum Spa, aber dazu später mehr. Zuletzt ist der Gebäudeteil des Event & Congress Carées (ECC) hinzugekommen, in dem wir gewohnt haben. Die Mitarbeiter sind durchweg sehr freundlich gewesen, sodass wir uns sofort wohlgefühlt haben.

 

Lübeck mit Fahrrädern

Luebeck Holstentor zwei Fahrraeder

Mit diesen Fahrrädern haben wir Lübeck erkundet.

Toll fanden wir, dass es Leihfahrräder (gegen Gebühr) gibt, mit denen wir den zu Fuß vielleicht 10- bis 15-minütigen Weg zum Holstentor schnell zurücklegen konnten. Für uns die ideale Kombination.

 

Hanseatischer Hof: die Zimmer

Wir hatten ein der Stadt zugewandtes Deluxe-Zimmer im obersten (vierten) Stock. Es war zur Stadtseite hin von einer riesigen Glasfront umgeben.

Zimmer im Hotel Hanseatischer Hof in Lübeck

Wir hatten also einen tollen Panoramablick auf die sieben Türme Lübecks. Das Beste: Ich konnte mir von hier den Sonnenaufgang über der Stadt ansehen. Da es einen Wasserkocher auf den Zimmern gibt, konnte ich mir dazu sogar meinen Morgenkaffee im Thermobecher machen und entspannt zusehen, wie der Tag zu neuem Leben erwacht.

Silhouette von Luebeck bei Sonnenaufgang

Die Zimmer sind hell und gerade für ein Stadthotel absolut geräumig. Sehr praktisch ist auch, dass der Safe so groß ist, dass ein normaler Laptop reinpasst – das hat man selten..

 

Hanseatischer Hof: das Essen

Als Hoteltester haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Gastronomie im Hanseatischen Hof zu testen. Essen macht schließlich auch glücklich.

 

Frühstück im Hanseatischen Hof

Das Frühstück gab es in Büfettform, wobei der Büffetraum im Laufe der Jahre nicht mit dem Hotel mitgewachsen ist und es dort deshalb manchmal etwas eng war. Als wir im Hanseatischen Hof waren, waren mit uns noch 280 andere Personen da.

Frühstück im Hotel Hanseatischer Hof

Neben dem üblichen Hotelfrühstück gab es eine große Obstplatte, lecker Pfannkuchen und Honig direkt aus einer Wabe, was ich irgendwie beeindruckend fand. Gut fand ich, dass ich einen Latte Macchiato zum Frühstück bekommen habe (und nicht den Filterkaffee aus den Thermoskannen trinken „musste“, den es aber natürlich auch gab).

 

Abendessen im Hanseatischen Hof

Im Hanseatischen Hof gibt es zwei Restaurants:

  • Das Hanseaten- und Holsten-Restaurant
  • Die „Brasserei“

Da die Brasserie, die nach Hotel-Angaben ein Gourmetrestaurant ist, während unseres Aufenthaltes geschlossen war, haben wir lediglich das Hanseaten- und Holsten-Restaurant getestet. Hier gab es ein Büfett, bei dem sicher für jeden Geschmack was dabei ist. Wir fanden Antipasti als die Vorspeise sehr lecker.

Unbedingt für den Nachtisch Platz lassen: das Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern war auf jeden Fall ein Highlight. Gut waren aber auch der Apfelstrudel, der Mini-Käsenkuchen mit dem knusprigen Kuchen und – das geht schließlich immer – das Eis.

Zum Essen habe ich mir eine lokale Spezialität bestellt: den Lübecker Rotspon. Einen Rotwein, der – bordeauxbasiert – in Lübeck zur Reife gebracht wird. Der Rotspon eignet sich, genau wie das Niederegger Marzipan, sehr gut als Mitbringsel.

 

It’s Cocktail O’Clock: unser Highlight

Die Hotelbar war eine unerwartete Überraschung. Zu Trinken gibt es viele Cocktail-Klassiker (leider keinen Moscow Mule) und einige interessante Hauskreationen. Die fachkundige Bar(-fach-)frau/Cocktailmixerin hat uns sehr gut beraten.

Loungebereich Hotel Hanseatischer Hof in Lübeck

Allerdings haben wir uns nicht direkt an die Bar gesetzt, sondern nach einem langen Sightseeing-Tag in Lübeck in die überaus gemütlichen Ledergarnituren gefleetzt, wo wir auch gut hätten einschlafen können. Es gibt auch einen Außenbereich mit Lounge und Strandkörben, aber dafür war es in unserem Fall schon etwas zu frostig.

Cocktails von der Hotelbar im Hanseatischer Hof in Lübeck

Die Cocktails waren nicht nur absolut lecker, sondern auch mit viel Liebe zum Detail angerichtet. Wir haben den „No Sleep“ und den „Lemon Gingerini“ getestet, die wir beide empfehlen können. Die Cocktailbar eignet sich also sehr gut, um den Tag dort ausklingen zu lassen, vor allem, weil der Weg ins Zimmer dann so schön kurz ist.

 

Veranstaltungen im ECC

Wie der Name – Event & Congress Carée – schon sagt, ist das ECC als Eventlocation angelegt. Bei der Hotelführung durften wir einen Blick hinter die Kulissen werfen. Insgesamt gibt es elf Veranstaltungsräume in unterschiedlichen Größen. Vom Hansesaal mit Bühne für bummelige 600 Personen bis hin zu kleinen Tagungsräumen.

Veranstaltungsraum Hansesaal im Hotel Hanseatischer Hof in Lübeck

Veranstaltungsraum Hansesaal im Hotel Hanseatischer Hof in Lübeck

Die Räume sind hanseatisch nach Schiffen wie der Cutty Sark, der Gorch Fock oder der Pamir benannt. Auch der innenhofartige Außenbereich kann für diese Zwecke genutzt werden.

 

Das Spa – eine echte Perle

Das Bella Vita & Bella Deluxe Beauty & Spa ist zweifellos das Highlight des Hotels. Dafür liegen im Hotelzimmer ein flauschiger Bademantel und Badelatschen bereit, in denen wir dann den ewiglangen Flur zum Bella Vita langgeschlurft sind.

Ruhebereich im Bella Vita Spa im Hanseatischen Hof in Lübeck

Ruhebereich im Bella Vita Spa

Ruhebereich im Bella Vita Spa im Hanseatischen Hof in Lübeck

Das Spa erstreckt sich über 2700 Quadratmeter und auch hier kann man sich als Nicht-Ortskundiger gut verlaufen. Man muss dabei zwischen dem Bella Vita, das von Hotelgästen ohne Aufpreis genutzt werden kann, und dem Bella Deluxe unterscheiden. Den Deluxe-Bereich kann man gegen einen Aufpreis mitbenutzen.

Ruheraum im Bella Vita Deluxe Spa im Hanseatischen Hof in Lübeck

Ein Highlight hier ist sicher der große Ruheraum mit einer Art Gas-Feuerstelle, die einfach ein sehr relaxtes Ambiente hat.

Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass Kinder unter 16 Jahren das Spa auch in Begleitung der Eltern nur zu bestimmten Zeiten nutzen dürfen.

 

Im Wellness-Wunderland

Los ging es für uns mit einer klassischen Rückenmassage. Darauf hatte ich mich schon die ganze Woche gefreut. Ich sitze ja die meiste Zeit am Schreibtisch. Bei den Anwendungen darauf achten, sie rechtzeitig zu buchen, da die Termine schnell vergeben sind.

Dekoration im Massageraum im Bella Vita Spa im Hanseatischen Hof in Lübeck

Danach ging es in den Poolbereich und in die Saunalandschaft, wo es auch ein Hamam, Rhassoul-Schlammbad und Dampfbad gibt. Zwischendurch haben wir es uns in den geschmackvoll eingerichteten Ruhebereichen gemütlich gemacht. Hier herrscht Handyverbot.

Poolbereich vom Bella Vita Spa im Hanseatischen Hof in Lübeck

 

Massage auf dem Medi-Stream

Auch getestet haben wir eine 15-minütige Massage auf dem Medi-Stream, ein High-Tech-Gerät, das ein bisschen an den unteren Teil einer Sonnenbank erinnert, aber irgendwie auch wie ein Wasserbett ist. Du legst dich darauf und lässt dich dann von Wasserstrahlen massieren. Sehr entspannend, aber kein Vergleich zu einer klassischen Massage, bei der man schön durchgeknetet wird.

 

Tipps für Spa-Fans

Privatsauna im Bella Vita Spa im Hanseatischen Hof in Lübeck

Privatsauna im Bella Vita Spa

  • Für Mädelstrips oder Jungesellenabschiede: mietbare Privatsauna mit eigenem Umkleide- und Sitzbereich im Bella Vita.
  • Unser Tipp: den Hotelaufenthalt bis Montag planen und den Sonntag ganz im Spa verbringen. Dann sind viele Gäste schon abgereist und es ist angenehm leer.
  • Das Spa kannst du übrigens auch nutzen, wenn du kein Hotelgast bist – gegen eine entsprechende Gebühr. Aber (nicht nur) für einen Regentag ist das für Wellness-Freunde ein absoluter Tipp!
  • Fazit: Wir fanden es super im Spa und kamen sehr erholt wieder raus, auch wenn wir eigentlich viel zu wenig Zeit hatten! Dafür also ruhig mindestens einen halben Tag einplanen.

 

Fazit Hanseatischer Hof

Gut geeignet für einen Lübeck-Besuch mit der ganzen Familie mit und ohne Auto. Für Spa- und Wellness-Fans ist das Bella Vita ein Traum. Unbedingt auch einen Cocktail an der Bar trinken und den Tag dort Revue passieren lassen, um am nächsten Morgen den Sonnenaufgang über Lübeck vom Hotelzimmer anzuschauen. Bei der Buchung auf Arrangements des Hanseatischen Hofs achten, bei denen es gute Paketangebote gibt.

 

Hanseatischer Hof bei der ZEIT-Reiseauktion 

Ein Aufenthalt im Hanseatischen Hof kann übrigens vom 31.10.-11.11.2018 bei der Reiseauktion der Wochenzeitung DIE ZEIT ersteigert werden. Die Reiseauktion findest du hier.

 

Adresse & Kontakt Hanseatischer Hof & ECC

Wisbystraße 7-9
23558 Lübeck
Telefon: 0451-300200
Website: Hanseatischer Hof
E-Mail: info (at) hanseatischerhof.de
Anreise mit der Bahn: Lübeck Hauptbahnhof

 

Adresse & Kontakt Bella Vita Spa

Ritterstraße 2
23558 Lübeck
Tel.: 0451-300 20 24 11
Website: Bella Vita Spa
E-Mail: beauty (at) hanseatischerhof.de

 

Offenlegung: Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT und dem Hanseatischen Hof entstanden. Wir durften alle oben beschriebenen Leistungen des Hanseatischen Hofs dafür kostenlos testen. Für die Einladung möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Unsere persönliche Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

4 Kommentare zu “Hoteltest: Hanseatischer Hof in Lübeck

  1. Svemirka

    Ja, liebe Claudia, nun hast du mich mit deinem schönen und ausführlichen Bericht angesteckt. Für den nächsten Ausflug nach Lübeck steht das Hotel schon mal fest! Danke dir und liebe Grüße von der Elbe, Svemirka

    1. Claudia Autor des Beitrags

      Hallo Jana,
      gute Frage. Wissen wir auch nicht. Wir wurden von der ZEIT gefragt, die unseren Blog entdeckt hatte, in den wir sehr viel Zeit und Arbeit gesteckt haben.
      Liebe Grüße
      Claudia

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