(Werbung) Du bist das erste Mal in Stade oder hast nicht viel Zeit in der niedersächsischen Hansestadt? Wir haben die Top-Sehenswürdigkeiten Stades, die besten Stade-Tipps und kulinarische Stade-Highlights zusammengestellt. Nicht fehlen dürfen dabei das Herz der Stadt – der Hansehafen, die Fachwerkhäuser, die Fischfrau, der Fischmarkt, der schiefe Turm von Stade, lecker Essen, Altbierbowle, der Turm der Cosmae-Kirche und das Museum Schwedenspeicher. Eines können wir dir aber schonmal versichern: Stade wird dich überraschen! Denn obwohl es weder am Meer noch an der Elbe liegt, hat die Stadt jede Menge maritimes Flair!

Top-Sehenswürdigkeiten Stade

Die Hansestadt Stade hat ca. 47.500 Einwohner*innen, liegt im Nordosten Niedersachsens und gehört zur Metropolregion Hamburg. Mitten im Elbe-Weser-Dreieck liegt Stade direkt am Elbe-Radweg. So haben wir es uns nicht nehmen lassen, von Hamburg mit dem Fahrrad zu kommen, was eine tolle Strecke ist, vorbei an Windmühlen, an der breit-ruhig fließenden Elbe, an Stränden und durch das Obstanbaugebiet Altes Land.

Der Hansehafen Stade im Abendlicht

Das Herz der Stadt: der Hansehafen Stade im Abendlicht

Der historische Stadtkern der Hafenstadt liegt auf der Schwingeinsel und ist beinahe noch von Wasser umschlossen, was der Stadt ein ausgeprägtes maritimes Flair verleiht. Was früher die Stadtbefestigung war, ist heute Grünanlage. Auf der Schwingeinsel befinden sich unzählige historische Fachwerkhäuser,  sodass ich manchmal den Eindruck hatte, mich in einer historischen Filmkulisse zu befinden. Die Stadt ist ohnehin voller Überraschungen und Kontraste, aber dazu später mehr! Jetzt zeige ich euch erstmal die Top-Sehenswürdigkeiten Stades:

 

Sehenswürdigkeit Stade: Fachwerkhäuser

Collage Fachwerkhaeuser Stade

Die ganze Fachwerk-Pracht Stades in einer Collage.

Die vielen Fachwerkhäuser in der historischen Altstadt Stades gehören auf jeden Fall zu den Top-Sehenswürdigkeiten. Die meisten von ihnen stammen aus dem 17. Jahrhundert, da bei einem Brand 1659 viel zerstört wurde.

Wie wir bei der Führung durch Stade gelernt haben: Die jahrhundertealten Fachwerkhäuser sind die mobilen Häuser der frühen Neuzeit. Sie sind nämlich keine IMmobilien, sondern Mobilien. Wenn du mal genau hinsiehst, erkennst du, dass sie einfach zusammengesteckt sind. So können sie leicht auseinandergebaut und andernorts wieder aufgestellt werden.

Das Goebenhaus am Hansehafen ist so ein Fall: Du erkennst es daran, dass es nicht mit den anderen Häusern in Reih und Glied steht, sondern zurückversetzt ist. Warum das so ist? Nun, ursprünglich war das Goebenhaus in einer Reihe mit den anderen Häusern am Wasser West. Die Legende sagt nun, dass dort eine Frau wohnte, die sich nichts mehr wünschte, als einen Kräutergarten. Damit lag sie ihrem Mann so lange in den Ohren, bis er das Fachwerkhaus auseinanderbaute und soweit zurückversetzte, bis genug Platz für den Garten war.

Goebenhaus Bürgermeister-Hintze-Haus Wasser West Stade

Das Café Goebenhaus (links) und das Bürgermeister-Hintze-Haus am Wasser West am Hansehafen

Die Stader Altstadt ist voller so wunderbar restaurierter Fachwerkhäuser mit pittoresken Türen und bunten Fassaden. Es lohnt sich, auch in die schmalen Seitengassen einzubiegen und die Schmuckstücke der Fachwerkarchitektur zu entdecken, die sie für dich bereithalten.

 

Sehenswürdigkeit Stade: Wasser

Stadthafen Stade

Einer der ersten Blicke, die sich uns von Stade geboten haben: der Stadthafen mit dem denkmalgeschützten Hafenkran von 1927 (links).

Stade liegt weder am Meer noch an der Elbe. Trotzdem gibt es dort unheimlich viel Wasser, was mich wirklich überrascht hat. Es gibt sogar einen Fischmarkt. Insgesamt hat die kleine Stadt fünf Häfen und Wasserspots plus eine Insel – die Museumsinsel mit Beachclub! Genial für Wassermenschen wie mich.

  • Hansehafen
  • Stadthafen
  • Holzhafen
  • Burggraben
  • Schwinge

Ich liebe es ja, Orte vom Wasser aus zu entdecken. In Stade geht das wunderbar mit dem Kajak (SUP, Tretboot & Kanu gibt es ebenfalls). Das kannst du dir im SUP Club am Holzhafen holen.

Claudia im Kajak auf dem Burggraben in Stade

Claudia im Kajak auf dem Burggraben in Stade

Von dort paddelst du in den Burggraben und schließlich in die Schwinge. Leider kannst du keine Runde fahren, das heißt, du musst denselben Weg wieder zurück. Wir sind bis gut in die Schwinge gekommen (90 Min. hin & zurück).

Im Anschluss an deine Tour kannst du dich noch entspannt beim SUP Club hinsetzen und den Tag bei einer Limo oder einem Bier ausklingen lassen.

SUP Club Stade

SUP Club Stade – hier ist es auch auf dem Land sehr nett.

Wenn du keine Lust hast, selbst aktiv zu werden, kannst du dich auch mit der Gondel schippern lassen, so wie Tanja das gemacht hat: → Venedig fängt nämlich gleich hinter Hamburg an. Oder du fährst mit dem  → Museumsschiff Greundiek.

Davon mal abgesehen, ist toll, am Wasser zu sitzen, zum Beispiel abends am Hansehafen oder auf dem Fischmarkt.

 

Sehenswürdigkeit Stade: Hansehafen & Fischmarkt

Hansehafen Stade

Das Herz der Stadt: der Hansehafen in Stade

Hansehafen und Fischmarkt sind das Herz ♥ der Stader Altstadt. Dort tobt das Leben, und wir fanden es großartig, hier laue Spätsommerabende zu verbringen. Abends ist der Hafen nämlich besonders schön beleuchtet.

Alter Tretkran Fischmarkt Hansehafen Stade

Der Tretkran ziert den Fischmarkt am Hansehafen in Stade.

Aber auch tagsüber lohnt ein Besuch, denn dort befinden sich das Museum Schwedenspeicher, das Kunsthaus sowie das Museum Baumhaus. Am Fischmarkt steht auch der historisch anmutende Tretkan. Er wurde nach dem Vorbild des Tretkrans am Stint in Lüneburg erbaut.

Lüneburg ist übrigens auch eine sehr besuchswerte Stadt. Schau doch mal bei → einem perfekten Tag in: Lüneburg vorbei. Da habe viele Tipps für dich zusammengestellt.

Statue Fischfrau von Frijo Müller-Belecke Hansehafen Stade

Die Statue „Fischfrau“ von Frijo Müller-Belecke steht am Wasser West am Hansehafen in Stade. Wir mochten die Katze besonders.

Am Wasser West triffst du die Statue der Fischfrau (achte auf die Katze!), die Touriinfo ist ebenfalls am Hansehafen, auch das vermutlich schönste Haus der Stadt: das Bürgermeister-Hintze-Haus.

Bürgermeister-Hintze-Haus Wasser West Hansehafen Stade

Das wohl prächtigste Haus in Stade: das Bürgermeister-Hintze-Haus steht am Wasser West am Hansehafen.

Vor dem Museum Schwedenspeicher findest du aktuell sogar etwas Streetart: das 3D-Kunstwerk heißt „Wasserschaden“ und ist von #Freddart. Um die Dreidimensionalität zu erkennen, stellst du dich am besten auf den eingezeichneten Punkt.

Caudia auf dem 3-D-Streetart-Stück Wasserschaden von Freddart vorm Museum Schwedenspeicher in Stade

Lebensecht, oder?! Caudia auf dem 3-D-Streetart-Stück „Wasserschaden“ von Freddart vorm Museum Schwedenspeicher am Hansehafen in Stade

 

Sehenswürdigkeit Stade: historische Altstadt

Claudia Altstadt Stade

Claudia auf Entdeckungstour in Stades Altstadt

Die historische Altstadt Stades lässt sich leicht ausmachen, denn sie befindet sich auf der Schwingeinsel und ist vom Burggraben umgeben. Sie lässt sich mit einem Stadtbummel zu Fuß erkunden, viele Straßen sind Fußgängerzonen, manche sind so eng, dass auch kein Auto durchkäme. Eingerahmt werden die Gassen von den wunderschönen Fachwerkhäuser. Da viele kopfsetingepflastert sind, empfehle ich festes Schuhwerk.

Unheimlicher Fund unterm Zeughaus

Geheimtipp: Auf dem Pferdemarkt findest du das Zeughaus. Darunter hat einst ein ahnungsloser Filmvorführer einen überraschenden Fund gemacht:

Gebeine von Erzbischof Gottfried von Arnsberg

Gruselig: Die Gebeine von Erzbischof Gottfried von Arnsberg werden eines Tages unter dem Zeughaus entdeckt.

Es sind die Gebeine des Bremer Erzbischof Gottfried von Arnsberg, der 1363 starb. Er wurde in der früher hier stehenden Kirche St. Georg beigesetzt, die irgendwann dem Zeughaus wich. Aber keine Sorge – die echten Knochen liegen 6 m tiefer. Diese hier sind von eBay! Zu sehen gibt es ein bisschen altes Gemäuer, die Bischofsgruft, ein paar Schaukästen, Ausstellungsstücke und Infotafeln.

Wie du reinkommst? Gegen einen Pfand kannst du dir im Fotohaus Schattke am Pferdemarkt einen Schlüssel holen, um in die Krypta unter dem Zeughaus zu gehen.

Holy Moly: Stades Kirchen

Auch die beiden Kirchen Stades findest du in der Altstadt. Sie sind beide evangelisch-lutherisch. Die Kirche St. Cosmae et Damiani beeindruckt besonders durch ihren zwiebelförmigen Turm und die Hus/Schnitger-Orgel.

Hus-Schnitger-Orgel in der St.-Cosmae-Kirche

Ein wahres Prachtstück: die Hus/Schnitger-Orgel in der St.-Cosmae-Kirche

Ganz anders die gotische Hafenkirche St. Wilhaldi mit ihrem ungewöhnlichen Turm, der von den Einheimischen  liebevoll der „schiefe Turm von Stade“ genannt wird. Auch hier gibt es eine bemerkenswerte Orgel: eine Erasmus/Bielfeldt.

Turm der Wilhaldi-Kirche in Stade

Der schiefe Turm von Stade bei Nacht: der mächtige Turm der Wilhaldi-Kirche

Altes Rathaus

Bieg bei deinem Stadtbummel auch kurz ins  „Alte Rathaus“ ein: Das glänzt nicht nur mit prächtigen Räumen, sondern es gibt auch ein Miniaturstadtmodell, mit dem du dir einen guten Überblick verschaffen kannst. Das Gewölbe und der Ratskeller unter dem Rathaus haben sogar den Brand überstanden und sind aus dem 14. Jahrhundert.

Fachwerkhäuser Altstadt Stade

Fachwerkhäuser-Ensembles in der Altstadt Stades

Manche Straßenszenen der Stader Altstadt sind so gut erhalten, dass du hier glatt einen Historienfilm drehen könntest, ohne dass du was verändern müsstest. Wenn du etwas mehr Zeit hast, lädt die Altstadt auch zu einem Einkaufsbummel ein. Dort gibt es viele kleine Läden voller Besonderheiten.

Museumsinsel

Museumsinsel in Stade

Die Museumsinsel in Stade beherbergt das erste Freilichtmuseum Deutschlands und den Beachclub Stade.

Einen Bummel durch die Altstadt kannst du gut auf der Museumsinsel mit dem ältesten Freiluftmuseum Deutschlands ausklingen lassen. Es ist ein kleines Museumsdorf, das dir den Alltag von früher näher bringt. Highlights des Freiluftmuseums sind ein historisches Altländer Bauernhaus und eine Bockwindmühle. Nach dem Spaziergang übers Museumsgelände kannst du dich wahlweise im hippen Beachclub oder im Café/Restaurant auf der Insel niederlassen.

 

Sehenswürdigkeit Stade: Grauerort

Festung Grauerort an der Elbe

Graues Wetter an der Festung Grauerort – ein beeindruckendes Gelände.

Für einen Ausflug von Stade aus können wir die Festung Grauerort in Abbenfleth empfehlen. Ursprünglich diente sie als Verteidigungsort und wurde 1868 bis 1873 von den Preußen erbaut. Kurios: Hier wurde nie ein Schuss abgefeuert. Die Festung mit direkter Strandlage ist seit 1997 am Wochenende für die Öffentlichkeit zugänglich und verströmt das typische, etwas morbide Ambiente von alten, fast vergessenen Bauten.

Tor Festung Grauerort

Bild vom Bild: ein Tor führt zu den Räumen und Gängen von der Festung Grauerort

Beinahe schon zu einem Lost Place geworden, wird das historische Fort an der Elbe von einem ehrenamtlichen Verein betreut. Dort gibt es ein Café. einen Campingplatz und ein Museum. Das Museum „Pangaea – Funde aus 600 Mio. Jahren Erdgeschichte hat am Wochenende auf. Die Location wird auch gerne für Veranstaltungen genutzt. Mit einer kleinen Eisenbahn kannst du einmal das Gelände umrunden.

 

Das kannst du dir sparen

Dein Auto. In Stade kannst du dich sehr gut zu Fuß fortbwegen. Wenn du mit dem Auto anreist, gibt es zahlreiche Parkhäuser an der Ringstraße, die die Altstadt umgibt. Stell es also da ab und lass dich getrost zu Fuß durch das Städtchen treiben.

 

Schönster Blick auf Stade: 3 Tipps

Wenn ich mir neue Orte erschließe, mag ich es besonders, ihn aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, z. B. vom Wasser aus oder eben von oben. Für einen schönen Blick auf Stade habe ich gleich drei Tipps für dich:

Cosmae-Kirche

Den malerischen Zwiebelturm der Cosmae-Kirche siehst du oft, wenn du durch Stade flanierst. 176 Stufen führen hinauf und er bietet dir definitiv den besten Überblick über die Stadt.

Claudia Aufstieg Cosmae-Kirche Stade

Vorwärts rauf und rückwarts runter – so steil sind die letzten Etappen bis hinauf auf den Turm der Cosmae-Kirche.

Du darfst ihn allerdings nur mit einem Turmführer betreten, weil der Aufstieg zum Teil sehr steil und eng ist. Der Guide muss sogar auf der Hälfte der Strecke, wenn es danach ans Eingemachte geht, die Feuerwehr darüber informieren, dass du den Turm besteigst!

Also kümmere dich am besten frühzeitig, um eine Tour, die dich mithochnimmt, denn der 360-Grad-Rundumblick hat es wirklich in sich! Du kannst von dort sogar den Hamburger Hafen sehen und hast weite Blicke über das Alte Land bis hin zur Elbe.

Stade von oben vom Turm der St.-Cosmae-Kirche

Stade von oben vom Turm der St.-Cosmae-Kirche: Wenn du genau hinsiehst, erkennst du sogar den alten Tretkran am Hansehafen!

 

Geheimtipp: Parkhaus am Pferdemarkt

Ein Geheimtipp für einen guten Blick über Stade: Geh zum Pferdemarkt. Dort ist ein Kaufhaus mit einem Glasfahrstuhl. Den fährst du bis ganz nach oben auf das Dach des Kaufhauses. Auch von da hast du einen tollen Blick über die Dächer der Altstadt und bis zur Elbe, und es ist sogar kostenlos!

 

Museum Schwedenspeicher

Blick auf den Hansehafen vom Museum Schwedenspeicher aus

Auch nicht so schlecht, oder? Blick auf den Hansehafen vom Museum Schwedenspeicher aus

Psssst, aber manchmal, im Sommer, ist ein Fenster in der obersten Etage des Museums offen, sodass du ein schönes Panoramafoto vom Hansehafen machen kannst.

 

Kulinarische Weltreise durch Stade

Wie dir vielleicht schon aufgefallen ist, sind Reisen und Essen ein absolutes Dreamteam für mich. Und in Stade bin ich in dieser Hinsicht voll auf meine Kosten gekommen. Denn obwohl es sich um eine recht kleine Stadt handelt, hat Stade kulinarisch unheimlich viel zu bieten. Ja, wenn du willst, kannst du dort eine kulinarische Weltreise machen. Nun stelle ich dir aber meine Lieblinge vor:

 

Frühstücken: Café im Goebenhaus

Das Goebenhaus liegt ganz zentral am Hansehafen. Wenn es warm ist, kannst du direkt am Wasser draußen sitzen oder eben im oben erwähnten ehemaligen Kräutergarten. Das Café ist berühmt für sein leckeres Frühstück, aber auch der Kuchen ist nicht zu verachten! Also: früh kommen oder reservieren.

Erdbeerkuchen im Café im Goebenhaus in Stade

Guter Kaffee, guter Kuchen: Erdbeertorte im Café im Goebenhaus – schmeckt so lecker wie es aussieht.

 

Gesunder Mittagstisch: Saltkrokan

Cafe Saltkrokan Stade

Sylisch-skandinavisch: das Café Saltkrokan

Das skandinavische Saltkrokan ist mitten in der Altstadt. Hier kannst du auch gut vegetarisch oder sogar vegan essen. Es gibt einen gesunden Mittagstisch, hausgemachte Limo, Kuchen. Auch zum Frühstücken soll sich das Saltkrokan gut eignen. Perfekt also für den Lunchbreak oder eine Pause zwischendurch.

 

Spanisches Flair: Tapao

Tapas im Tapao Stade

Tapas gehen immer: hier im Tapao am Hansehafen in Stade

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein großer Fan des spanischen Essens, das ich jedes Jahr bei meinem Bildungsurlaub in unterschiedlichen Regionen → Spaniens ausgiebig teste. Von daher habe ich mir die Tapas im Tapao (am Wasser West) direkt am Hansehafen nicht entgehen lassen. Besonders lecker fand ich das Brot mit Aioli, aber auch die Albondigas (Hackbällchen) oder die Patatas Bravas (Kartoffeln) konnten sich sehen lassen. Du kannst dort abends direkt am Wasser sitzen und es dir gut gehen lassen! Unbedingt reservieren.

 

Wie in Argentinien: Mendoza

Steak Mendoza Stade

Steak wie es sein soll: im Mendoza am Fischmarkt in Stade

Auch wenn ich nicht unbedingt jeden Tag Fleisch essen muss, esse ich doch gelegentlich gern mal ein → Wiener Schnitzel oder ein richtig gutes Steak. Letzteres bekommst du in unterschiedlichen Varianten im Mendoza direkt am Fischmarkt. Das Steak, das ich dort gegessen habe, schmeckte fast so gut wie in Argentinien 😉 Die Süßkartoffelpommes sollen ebenfalls sehr delikat sein.

 

Altbierbowle im Fuerkiek

Altbierbowle im Fuerkiek am Hansehafen in Stade

Prost! Schon ewig keine Altbierbowle getrunken, aber an einem Spätsommerabend wie heute ist sie einfach der perfekte Drink!

Wie könnte man einen Abend besser ausklingen lassen als mit einer gepflegten Altbierbowle?! Das kultige Fuerkiek am Hansehafen ist ideal dafür und ein echter Stade-Klassiker! Draußen sitzend kannst du hier die Passanten beobachten oder auf den Hansehafen schauen und auf deinen perfekten Tag in Stade zurückblicken.

 

Kaffeeklappe auf der Elbe

Kaffeeklappe auf der Elbe in Hollern-Twielenfleth bei Stade

Kaffeeklappe auf der Elbe in Hollern-Twielenfleth: die perfekte Mischung aus Koffein und Wasser.

Fernweh garantiert: Nicht direkt in Stade, aber ein Tipp, den ich dir als Kaffeefan nicht vorenthalten möchte: Die Kaffeeklappe nahe dem Parkplatz am Freibad in Hollern-Twielenfleth. Du sitzt dort auf einem Ponton direkt AUF der Elbe. Wenn die Fahne gehisst ist, ist geöffnet. Geniale Kombi aus Aufswasserschauen und Koffein – und wenn die großen Pötte vorbeiziehen, kannst du dich in die Ferne freuen oder eben zurück nach Stade.

 

Spartipps für Stade

Einen Spaziergang durch die historische Altstadt Stades machst du vollkommen kostenlos. Auch mit dem Kombi-Ticket für die drei Stader Museen kannst du Geld sparen. Der Besuch der Krypta ist ebenfalls kostenlos, genau wie der Ausblick über die Stadt vom Parkhaus aus oder der Besuch im schnuckeligen Baumhaus Museum. Das privat geführte Museum befindet sich am Rande des Hansehafens und beheimatet eine ständig wachsende Sammlung von Stadensien, die dir das Leben in Stade näher bringt.

 

Stade-Tipps für Regentage

Exponate aus dem Museum Schwedenspeicher in Stade

Liebevoll aufbereitete Schätze, die auf dem Grund des Hansehafens gefunden wurden, kannst du jetzt im Museum Schwedenspeicher bewundern.

Wenn du nicht so viel Glück mit dem Wetter haben solltest, kann ich dir das Museum Schwedenspeicher mit seiner interaktiven Hanseausstellung ans Herz legen. Von außen alt, ist es von Innen tippitoppi modern und wirklich gut gemacht, und das sowohl für Erwachsene als auch für die Lütten. Für letztere finden sich z. B. im zweiten Stock unter den regulären Ausstellungstischen kleine Höhlen, deren Audioerklärung durch Bewegungsmelder ausgelöst werden. Hier erfährst du allerlei zur Stadtgeschichte.

Claudia inmitten der interaktiven Ausstelung im Museum Schwedenspeicher in Stade

Natürlich wird alles selbst ausprobiert: Claudia inmitten der interaktiven Ausstelung im Museum Schwedenspeicher

Auch das Kunsthaus mit wechselnden Ausstellungen moderner Kunst ist einen Besuch wert oder das Baumhaus Museum. Die beiden Kirchen Stades kannst du dir bei Regen ebenfalls gut anschauen.

Kunsthaus Stade

Im Kunsthaus in Stade

 

Anreise und Fortbewegung

Wir sind von Hamburg am Elbe-Radweg mit dem Fahrrad gefahren. Das waren so ca. 44 km. Es war toll, den Urlaub vor der Haustür anzufangen und die Strecke vorbei an vielen Hamburg-Highlights ist absolut empfehlenswert (Altonar Balkon, Museumshafen Övelgönnen, Treppenviertel Blankenese, das Alte Land, Kaffeeklappe, Strand Bassenfleth, 2 Winmühlen!).

Claudia auf ihrem Fahrrad auf dem Weg nach Stade

Claudia auf ihrem Fahrrad auf dem Weg durchs Alte Land nach Stade

Mit einigen Pausen und in gemütlichem Tempo plus ca. 1 Stunden warten auf die Fähre haben wir ca. 7 Stunden gebraucht. Wenn du stramm durchradelst, schaffst du es vermutlich auch in der Hälfte der Zeit.

Etwas schneller geht es mit dem Auto oder mit der Bahn. Mit der Bahn sind es vom Hamburger Hauptbahnhof bis Stade ca. 50-60 Minuten. Mit dem Auto von Hamburg-Zentrum 1-1,5 Stunden, je nach Strecke und Verkehr. Die Stadt lohnt sich also auch für einen Tagesausflug.

In Stade selbst brauchst du, je nach Lage des Hotels, kein anderes Fortbewegungsmittel als die eigenen Füße. Die historische Altstadt kannst du dir so sehr gut erschließen.

 

Hoteltipp für Stade

Willkommensgruß im Hotel Garni am Obsthof in Stade

Willkommensgruß im Hotel Garni am Obsthof in Stade

Wenn du wie wir ein Fahrrad zur Verfügung hast, können wir das etwas außerhalb gelegene Hotel Garni am Obsthof empfehlen. Schöne geräumige Zimmer, lecker Frühstück und das immer freundliche und hilfsbereite Personal machen das Hotel zu einem Ort, an dem wir uns sofort wohlgefühlt haben. Plus: Es gibt einen Kaffeeautomaten, an dem sich die Gäste rund um die Uhr kostenlos bedienen konnten. Das Hotel ist auf Radfahrer eingestellt: Hinten auf dem Hof gibt es einen Fahrradraum, der oft sehr gut gefüllt ist.

 

♥ Lieblingsplatz in Stade

Du ahnst es sicher schon: Hansehafen und Fischmarkt. Sie sind zu jeder Tageszeit besuchens- und fotogrierenswert und ich könnte mich durch jedes Restaurant dort futtern!

In Stade landest du immer wieder am Hansehafen

In Stade landest du immer wieder am Hansehafen.

 

♥ Lieblingsfoto

Ein Bild wie ein Abschiedsgeschenk: unser letzter Abend in Stade ist in leuchtend-rotem Licht am Hansehafen versunken.

Fachwerkhaus Wasser Ost Hansehafen im Abendlicht Stade

Fachwerkhaus am Wasser Ost am Hansehafen im roten Abendlicht. Schön, oder?!

 

App-Tipp für Stade

Startbildschirm Stade-App Frischer Wind im Norden

Startbildschirm der Stade-App „Frischer Wind im Norden“

Wenn du es wie ich auf Reisen magst, dein Mobiltelefon einzusetzen, habe ich gute Neuigkeiten für dich: Stade Tourismus hat eine eigene App für die Stadt: → Frischer Wind im Norden. Du findest sie im App Store deiner Wahl. Sie bietet dir jede Menge Tipps und aktuelle Infos an.

 

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Highlights zum Stade-Besuch

Alle Highlights von unserem Stade-Besuch findest du übrigens auf Instagram! Dort habe ich auch ein paar kleine Filme für dich gemacht. Schau doch mal vorbei!

→ zu den Stade-Highlights auf Instagram ♥

 

Tipps für Städtereisen: der perfekte Tag

Giebelhaus und Laterne Altstadt Lueneburg

Der Giebel eines typischen Altstadthauses in Lüneburg – die eigentliche Sehenswürdigkeit.

Dieser Beitrag gehört zur Weltreize-Serie „→ Ein perfekter Tag in“, wo wir dir kompakt Tipps für → Städtereisen geben, vor allem für deinen ersten Besuch oder wenn du nur wenig Zeit hast. Inzwischen ist schon eine beachtliche Sammlung perfekter Tage entstanden, z. B. für diese deutschen Städte:

 

Mehr reizende Tipps für die About Cities

Celle-Fachwerkhaeuser

Auch die anderen Crew-Mitglieder der Reiseblogger Hamburg sind gerade in den About Cities unterwegs. Die About Cities sind ein Bund von aktuell 17 niedersächsischen Städten. Hier unsere Tipps für diese Städte:

  • Ich habe mir Streetart und Fachwerk in Einbeck angeschaut.
  • Außerdem habe ich eine kleine Zeitreise nach Celle unternommen.
  • Tanja hat Celle vom Land, vom Wasser und vom Roller aus erkundet.
  • Imke war im wirklich überraschenden Hann. Münden.
  • Marina ist durch Braunschweig gewandert.
  • Ria war in Göttingen zwischen Planeten und mit Currwurst on Tour.
  • Kathrin und Kristin waren zwischen Windmühlen und Ottern in Gifhorn unterwegs.

 

Offenlegung: Dieser Artikel ist in Kooperation mit den → About Cities und STADE Marketing und Tourismus entstanden (sponsored Post). Herzlichen Dank für die Einladung und die reizende Organisation! Unsere persönliche Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Mit dem → Netzwerk „Reiseblogger Hamburg“, zu dem neben Weltreize sechs andere Blogs gehören, erkunden wir gerade einige der insgesamt 17 niedersächsischen Städte des Städteverbunds „About Citites“. Die Mission: Findet Kontraste und Überraschendes in den Städten! Artikel dazu und weitere zu den About Cities findest du unter → #aboutcities.

 

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