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Rafting in La Fortuna

Neujahr in Costa Rica: Ausschlafen? Fehlanzeige! Wir quälen uns in aller Frühe aus den Federn, verlassen unser zugiges Appartement am Fuße der Nebelwälder von Monteverde und nehmen einen Kleinbus, der uns nach La Fortuna, unserer letzten gemeinsamen Station mit Weltreisebesuch Alexia, bringt. Nachdem wir vom Bus in ein Boot und von dem Boot wiederum in einen Bus gestiegen sind, kommen wir mittags in der Kleinstadt an, nur um gleich eine Hiobsbotschaft zu hören… 

Unterkunft: ausgebucht!

Als wir bei unserer Unterkunft, die ziemlich schäbig aussieht, ankommen, eröffnet uns ein gleichermaßen zerknirschter und schlecht Englisch sprechender Rezeptionist, dass die Unterkunft überbucht und unser Zimmer bereits vergeben ist. Kurzerhand hätten sie uns jedoch freundlichst anderweitig einquartiert.

Während wir auf den Wagen warten, der uns in die ominöse neue Unterkunft, das „Secreto de la Fortuna“ bringen sollte, inspizierten wir erstmal das ursprüngliche Quartier. Will man uns hier um unser heimeliges, neues Zuhause bringen? Lohnt sich ein kleiner #gereizter Aufstand? Dominik kann sich schließlich gut in sowas hineinsteigern …

Wir können jedoch schnell feststellen, dass diese Behausung schon sehr in die Jahre gekommen ist. Als der Rezeptionist uns dann noch versichert, die Umbuchung sei ein Upgrade, sind wir schnell überzeugt.

Und tatsächlich: das Secreto hat gerade erst vor einem Monat eröffnet, ist also nagelneu, auch wenn die Außenanlage noch nicht ganz fertig ist. Sogar das Internet ist ganz passabel. Glück gehabt. Und wieder trifft unser Reisemotto zu: Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende (Oscar Wilde).

Secreto La Fortuna

Secreto La Fortuna

Secreta La Fortuna

 

Vulkanbesteigung mit kaputten Schuhen

Als ersten Ausflug in La Fortuna nehmen wir uns den Ganztages-Cerro-Chato-Hike vor. Ein Unterfangen, das besonders Alexia gut in Erinnerung geblieben ist, was sie in ihrem Gastbeitrag „O Sohle mio: was für ein Vulkan“ sehr anschaulich beschreibt.

 

Auf dem wilden Fluss

Am letzten Tag, bevor sich die Wege von Alexia und uns wieder trennten, wagen wir uns ans Wildwasserrafting! Für uns alle das erste Mal Rafting. Obwohl wir alle Anfänger sind, entscheiden wir uns nicht für das einfachste Level (Stufe 1-2), sondern gleich für Stufe 3-4. Auf der Busfahrt zum Startort wird uns allen etwas mulmig: Haben wir uns doch zu viel zugemutet?

Doch schon beim ausführlichen Sicherheitsbriefing von Arenal Rafting merken wir, dass wir in guten Händen sind. Wir sind zu sechst mit drei Amerikanern im Boot, plus Instructor. Auf dem Wasser üben wir zunächst alle nötigen Manöver: vorwärts/rückwärts paddeln, links/recht paddeln, ins Boot hineinlehnen, Gewicht verlagern und alle im Boot gebückt die Köpfe zusammenstecken. Nachdem das einigermaßen sitzt, geht’s endlich richtig los.

Und was soll ich sagen? Ab da macht es nur noch Spaß, auch wenn wir alle klitschnass werden und – bis auf Alexia – das ein oder andere Mal über Bord gehen. Hier die Fotobeweise:

 

Abschied von Alexia

Am nächsten Tag heißt es dann Abschied nehmen von Alexia. Das tun wir gebührend mit einem Abschiedskaffee (und Kuchen) in unserem Lieblingscafé Rain Forest Café La Fortuna und – natürlich – einem Selfie 😉

Zum Abschied von Alexia gab's Kaffee und Kuchen im Rainforest Café La Fortuna.

Letztes gemeinsames Foto mit Alexia nach gut zwei Wochen gemeinsamer Reise durch Costa Rica.

Bye-bye Alexia! Auch wenn die Zeit über Weihnachten und Silvester in Costa Rica eine echte Herausforderung ist, ist es immer toll, Besuch aus der Heimat zu bekommen, und zwar nicht nur, weil man sich da Sachen mitbringen lassen kann! Den nächsten Weltreisebesuch bekommen wir übrigens auf Maui (Hawaii) zwei Monate später von Marc aus Köln. Mehr über unsere Abenteuer auf Maui kannst du im Artikel „(Mit) Katy Perry am Strand von Maui„.

 

MEHR Costa Rica

In Costa Rica sind wir auf der Weltreise insgesamt drei Woche. Unsere Route sag so aus:

  1. Zuerst treffen wir uns mit Alexia in der Nähe des Manuel-Antonio-Nationalparks. Ich bin etwas #gereizt, weil dort so viele Menschen herumlaufen, trotzdem sehen wir viele Tiere, vor allem allerdings durchs Fernglas: „Manuel-Antonio-Nationalpark: wegen Überfüllung geschlossen„.
  2. Weihnachten haben wir mit der Suche einer Unterkunft am #reizenden Samara Beach verbracht, wo wir dann den ersten Urlaub vom Reisen und außer Eiskaffee schlürfen am Strand nicht viel gemacht haben: „Samara Beach: Urlaub vom Reisen„.
  3. Unser Weltreise-Silvester haben wir in Santa Elena und Monteverde im Nebelwald, auf einer Kaffeeplantage und beim Ziplining verbracht: „Im Nebelwald von Santa Elena„.
  4. Unsere letzte Station war La Fortuna. Neben Rafting haben wir dort auch eine Tour über zwei Vulkane gemacht, die besonders Alexia in Erinnerung geblieben ist, da sie mit ihren auseinanderfallenden Tennisschuhen aus den 1980er Jahren zu kämpfen hatte: „Oh Sohle mio – was für ein Vulkan„.

 

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Unsere Weiterlese-Tipps gibt’s heute mal im Amazon-Style (wegen der Überschrift) 😉

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