weltreize

Die erste Etappe dank Nutella…

Weltreise – noch fühlt es sich gar nicht so an. Die letzten Tage vor der Abreise waren wahnsinnig anstrengend. Die Suche nach einem Zwischenmieter viel schwieriger als erwartet. Erst drei Tage vor dem Abflug war der Vertrag unterzeichnet. Die Wohnung auszuräumen – ein Grauen. In all den Jahren hat sich viel zu viel Kram angesammelt… 

Und jeden Tag kam ein kleines Ärgernis hinzu: Beim Einkaufen für die Abschiedsparty fuhr mir ein Autofahrer hinten drauf, die Last-Minute-Bestellungen bei Amazon konnten nicht zugestellt werden, da die Packstation über Wochen defekt war und DHL die Päckchen wahllos in Hamburg verteilt oder gleich direkt an den Absender zurückgeschickt hat. Und mein Fitnessstudio Meridian Spa bestand darauf, dass ich bis ins kommenden Jahr hinein meine Monatsbeiträge entrichte, statt den Vertrag ruhen zu lassen.

Der Abreisetag kam im Vergleich fast schon entspannt daher. Wohnungsübergabe (Danke Torsten, für Deine Hilfe!), dann zum Bahnhof, wo uns Dani verabschiedete, mit der wir im November von Bolivien nach Peru reisen werden. Dass wir nicht ab Hamburg, sondern erst ab Frankfurt geflogen sind, ist übrigens der nicht leicht zu durchblickenden Berechnung des Round-the-World-Tickets geschuldet. Nur so viel: Wir haben dadurch ein Flugsegment gespart (Hamburg –> Frankfurt), das uns sonst in Mittelamerika gefehlt hätte. Und das beste: Die Bahnfahrt kostete uns tatsächlich nur 21 Euro plus ein Glas Nutella (Sonderaktion BahnCard25 im Deckel).

Das Gefühl, eine besondere Reise anzutreten, kam beim Gepäckaufgeben in Frankfurt leider nicht auf: Nennt mich altmodisch, aber am liebsten wär ich an den Lufthansa-Schalter gegangen, hätte meinen Reisepass vorgelegt und das Flugticket erhalten. Stattdessen musste ich mich 10 Minuten lang an diversen Eincheck-Automaten rumschlagen, die meinen Reisepass nicht gescheit Einscannen konnten.

Sei’s drum. Der Abschied war emotional. Meine Eltern waren zum Flughafen gekommen. Ich weiß, dass sie nicht begeistert sind, mich ein Jahr nicht zu sehen… RIAS-Fellow Fabian schaute noch spontan vorbei und brachte uns zum Gate. 🙂

13 1/2 Stunden dauerte der Flug (die längste Nonstop-Verbindung der Lufthansa), bei dem wir nur kurz vor der Landung in Turbulenzen geraten sind. Buenos Aires empfing uns mit Hamburger Wetter: Nieselregen, kalt und windig. Ideal, um den Jetlag auszuschlafen – in unserer schönen Wohnung im Stadtteil Palermo Hollywood…

 

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