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Valencia: Bildungsurlaub unter Palmen

Die nächsten 17 Tage verbringe ich in Valencia. Aber nicht etwa zum Faulenzen, um am Strand zu liegen und die Stadt anzuschauen. Ich mache den ersten Bildungsurlaub meines Lebens und werde 30 Stunden pro Woche Spanisch lernen, während draußen 25 Grad warmer Sonnenschein nach mir ruft. Das Ganze mache ich mit meiner Freundin Vicky. Euch nehme ich mit. Los geht’s. 

Abreise aus Hamburg

Unsere Abreise aus Hamburg auf den Beginn der Herbstferien zu legen, war vermutlich nicht die schlaueste Idee – auf dem Flughafen ist es gerammelt voll. Nach dem Schlangestehen zur Gepäckabgabe gehen wir noch schnell zu Edeka im Erdgeschoss, Verpflegung kaufen. Dann ab durch die Sicherheitskontrollen. Vor uns in der Schlange steht ein reizendes Trio älterer Damen, die angeregt darüber diskutieren, ob der „Nacktscanner“ wohl mit Röntgenstrahlen betrieben wird. Hinter uns steht eine Familie mit drei Kindern. Papa erklärt gerade, was ein Nacktscanner ist. Wir fühlen uns also wie im Bildungsfernsehen, nur besser unterhalten.

Auf dem Gang zu den Gates gibt es in Hamburg seit einiger Zeit einen Wasserspender von Hamburg Wasser, bei dem wir uns kostenlos unsere Flaschen auffüllen wollen. Leider ist er heute ummantelt von einer traurigen grauen Plane: kaputt. Hoffen wir mal, dass er repariert wird, denn das ist wirklich eine gute Sache. Man konnte einfach eine leere Flasche mitnehmen und sie dort auffüllen und musste nicht das überteuerte Flughafenwasser kaufen.

Den einzigen Direktflug von Hamburg nach Valencia bietet Ryanair, mit denen ich eigentlich nicht mehr Fliegen wollte. Eigentlich. Im Flieger sitzt ein junger Deutscher mit einem Waffeleisen neben uns. Er studiert zwei Semester in Valencia. Ein Waffeleisen sei essenziell wichtig in einer WG, außerdem habe er noch ein Handgepäckstück frei gehabt. Er versorgt uns hauptsächlich mit Tipps zum Ausgehen und den Fahrrädern (Valenbisi), die es dort an 270 Stationen gibt. Die beste Paella – Paella wurde übrigens in Valencia „erfunden“ – gebe es irgendwo in Albufera.

 

Hola Valencia!

Als sich in der Metro, mit der wir in 30 Minuten für 4,40 Euro pro Person in die Stadt fahren, eine Frau mit einem indigoblauen, blumenverzierten Fächer neben mich setzt und sich professionell Luft zuzufächeln beginnt, realisiere ich: wir sind angekommen in Valencia, das sich „Balenthia“ spricht und mit 1,8 Mio. Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens ist.

Als wir aus der Metro kommen, sind draußen 25 Grad, natürlich scheint die Sonne. Auf dem kurzen Weg zu unserem Airbnb-Appartement kommen wir an einem Mercado (=Supermarkt) und diversen zweifelhaften Stadtgerüchen vorbei. Hunde pinkeln mit großer Begeisterung an parkende Autos. Straßen und Cafés sind wie leergefegt und bis auf ein paar Kanarienvögel, die hochmotiviert von den Balkonen der sechs- bis achtstöckigen Hochhäuser kreischen, herrscht eine fast geisterhafte Stille.

Valencia leere Straße

Bei unserer Ankunft ist die Straße, in der wir wohnen, verdächtig leer. Was ist da los?

 

Die Unterkunft: Airbnb-Appartement

Die Übergabe des Appartements, das jetzt für die nächsten 17 Tage unser Zuhause ist, klappt gut. Hier mal eine Rundtour:

Es gibt zwei Schlafzimmer: ein schönes großes und ein, naja, sagen wir, minimalistisches kleines. Wir entscheiden uns beide für das große. Also losen wir. Vicky bastelt winzige Zettel. Ich darf zuerst ziehen und sehe … einen Smiley, der den Mund nach unten verzieht 🙁 Na toll. Ein Trost bleibt: Nach einer Woche wird getauscht. 

Dann erstmal zum Mercado, einkaufen, anschließend Tapas und ein Glas Rioja auf unserem kleinen Balkon.

Tapas-Balkon-Valencia

Unten auf der Straße erwacht langsam das Leben. Ein kleiner Hund pinkelt gegen eine Vespa. Die Cafés füllen sich, es wird laut geschwätzt und gegenüber hängt ein älterer Herr mit nacktem Oberkörper seine Wäsche zum Trocknen raus. Unsere Wohnung liegt im fünften Stock, also sehen wir den Typen von gegenüber zwei Etagen unter uns mit Kopfhörern und Drumsticks in der Hand, der sich enthusiastisch zu der für uns lautlosen Musik in seinen Kopfhörern bewegt. Mehr sehen wir nicht. Ob da ein Schlagzeug steht? Oder übt er auf seinem Schreibtisch? Der Blick vom Balkon gleicht einem Wimmelbild: Das Leben spielt sich jetzt auf den Straßen ab.

 

Kostenteilen auf Reisen: App-Tipps

Während wir tapasessend auf dem Balkon sitzen, frage ich die Facebook-Community, ob sie einen App-Tipp für mich hat. Die App soll uns in den kommenden Wochen helfen, die Kosten zu erfassen und zu teilen. Sie muss folgendes können:

  • für Apple und Android funktionieren,
  • von mehreren Geräten aus verwendbar / synchronisierbar sein, sodass
  • mehrere Leute in ihr Ausgaben einpflegen können,
  • die App soll die Ausgaben teilen und
  • ausrechnen, wer wem wieviel schuldet.
  • Am besten ist die App noch kostenlos.

Bei der letzten gemeinsamen Reise hatten wir das klassisch über Zettelwirtschaft und abendliches Brainstorming gemacht, aber darauf habe ich keine Lust mehr. Da muss es doch was geben… Auf die Community ist Verlass, sodass ich am Ende vor dieser Auswahl stehe:

  • Splitwise
  • Tricount
  • Lendstar
  • Kitty Split

Wir testen erstmal Splitwise, die App sieht übersichtlich aus und scheint intuitiv bedienbar. Außerdem dient sie tatsächlich lediglich zum Kosten erfassen und teilen. Andere Apps, wie Lendstar, haben noch weitere Funktionen, z.B. kann man sich da direkt Geld überweisen/“rüberschieben“, die wir aber nicht benötigen.

 

Mehr App-Tipps für Valencia

  • Offline-Karte maps.me
  • Valenbisi, zum Fahrräder ausleihen
  • Leo Spanisch/Deutsch
  • Google Maps, um Verbindungen mit den Öffis rauszusuchen

Reiseführer speziell für Valencia gibt es nicht viele. 2018 kommt der neue Reise Know-how raus. Wir haben den Dumont von 2017 und einen Fettnäpfchenführer für Spanien dabei.

Nachdem die Sache mit der App zum Kostenteilen geklärt ist, inzwischen wird es langsam dunkel, beschließen wir, einen Spaziergang zu einer von Valencias Hauptattraktionen zu machen. Sie liegt praktischerweise bloß 1 km von unserer Wohnung entfernt.

 

Stadt der Künste und der Wissenschaften

Die Ciudad de las Artes y las Ciencias wurde von dem aus Valencia kommenden Stararchitekten Santiago Calatrava entworfen und von 1998 bis 2008 gebaut. Sie besteht aus mehreren spektakulären, riesigen, modernen Gebäuden: unter anderen einem Konzerthaus, einem Museum, einer Universität. Gerade wird ein neues Gebäude gebaut. Abends ist alles angeleuchtet und heute, am Samstagabend, flanieren überall Menschen, Paare machen Hochzeitsfotos, bei denen sie sich im Wasser spiegeln, Kinder laufen herum, Teenies machen Selfies und die schicken Gäste vor dem Konzerthaus haben gerade Pause. Diese Gegend scheint von der Bevölkerung offenbar stark angenommen zu werden. Ob das bei der Hafencity in Hamburg auch mal so sein kann?

Hier ein paar Impressionen von der Ciudad de las Artes y las Ciencias. Es wird sicher noch einige mehr geben.

Das war unser erster Tag in Valencia. Morgen haben wir noch einen Tag frei. Da haben wir noch richtig Zeit, uns die Stadt ein bisschen anzusehen, bevor es dann mit dem Bildungsurlaub richtig losgeht.

 

Hintergrund Bildungsurlaub

Grundsätzlich hat in Deutschland jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf eine Woche Bildungsurlaub pro Jahr. Ausgenommen sind Beschäftigte in Bayern und Sachsen. Die Regelungen über die genauen Auslegungen des Bildungsurlaubs ist allerdings Ländersache. So müssen Arbeitnehmer aus Hamburg und Schleswig-Holstein bei einem Sprachkurs z.B. 30 Stunden pro Woche Spanisch lernen, während für Personen aus anderen Bundesländern  weniger Stunden reichen. Hat man im Vorjahr keinen Bildungsurlaub genommen, kann man einmalig zwei Wochen bekommen. Aber es gibt Ausnahmen für bestimmte Unternehmensgrößen und -arten und in vielen Firmen sind Aktivitäten wie Bildungsurlaub leider verpönt und gelten als Zeichen mangelnder Motivation.

 

Kosten Bildungsurlaub

Bildungsurlaub heißt, dass du während des Urlaubs weiterhin dein Gehalt bekommst. Die Weiterbildung, die du während dieser Zeit machst, musst du allerdings selbst bezahlen. Falls du den Bildungsurlaub wie wir mit einer (Sprach-)Reise verbindest, zahlst du diese und alle damit verbundenen Kosten ebenfalls selbst. 

 

Zertifizierte Weiterbildung

Dabei muss der Kurs oder die Aktivität, die du dir für den Bildungsurlaub ausgesucht hast, für dein Bundesland anerkannt und zertifiziert sein. „Dein Bundesland“ ist in dem Fall das Bundesland deines Arbeitgebers. In unserem Fall heißt das, dass wir nur einen Intensivsprachkurs mit 30 Wochenstunden nehmen konnten. Zum Kursbuchen können wir dir Lingualand empfehlen.

 

Bildungsurlaub: Beantragung und Nachweis

Den Bildungsurlaub musst du mindestens sechs Wochen vorher bei deinem Arbeitgeber beantragen. Ohne triftigen Grund darf er nicht abgelehnt werden. Ich hab zum Beispiel von meinem Arbeitgeber gar nicht Bescheid bekommen, dass der Bildungsurlaub genehmigt wurde, sondern ihn irgendwann in unserem Zeiterfassungssystem eingetragen gesehen. Nach dem Bildungsurlaub musst du einen Nachweis erbringen, dass du ihn absolviert hast. Fertig.

 

Bildungsurlaub: steuerlich absetzbar

Die Kosten für den Bildungsurlaub sind steuerlich absetzbar, wenn der Bildungsurlaub in einem plausiblen Zusammenhang mit deinem Beruf steht. Das weist du am besten nach, indem du dem Finanzamt eine Bescheinigung deines Arbeitgebers und das Zertifikat des Bildungsurlaubs vorlegst. Die Anerkennung kann allerdings von Finanzamt zu Finanzamt variieren.

Diese Kosten können abgesetzt werden:

  • Kursgebühren
  • Lernmaterial
  • Anreise
  • Unterkunft
  • Fahrtkosten (z.B. zur Schule)
  • Verpflegungspauschale

Allerdings wird das Finanzamt nie die gesamten Kosten erstatten, da es Kosten für die „private Lebensführung“ abziehen wird. Das sind deine „normalen“ Lebenshaltungskosten, die du Zuhause auch gehabt hättest. Du kannst die Kosten bei Werbungskosten oder (seltener) Sonderausgaben aufführen. Das Bildungsurlaubsgesetz ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Eine gute Seite mit Links zu den entsprechenden Gesetzen ist Bildungsurlaub.de.

 

Bildungsurlaub Valencia: Wie war’s?

Der Spanisch-Kurs war gut. Man macht am ersten Morgen einen Einstufungstest (schriftlich und mündlich). Je nach dem wird man einem Kurs zugeordnet. Während der ersten Tage wird dann geschaut, ob die Zuordnung richtig war und man kann den Kurs bei Bedarf wechseln. Die Kurse haben max. 10 Teilnehmer. Wir waren in der ersten Woche zu Viert, in der zweiten dann leider zu Zehnt.

Stundenplan: Spanisch, Spanisch, Spanisch

Der Kurs selbst ging immer morgens um 9 Uhr los und war in drei Blöcke aufgeteilt:

  • Von 9-11 Uhr hatten wir eine sehr gute Lehrerin, die auch mal was auf Englisch erklären konnte, was in einem Anfängerkurs sehr hilfreich ist. Grundsätzlich wird nur Spanisch mit dir gesprochen.
  • In der nächsten Doppelstunde von 11-13 Uhr hatten wir eine Spanierin, die kein Englisch und damit auch nichts auf Spanisch erklären konnte. Da wir ein A1-Kurs (Anfänger) waren, war das etwas problematisch. Außerdem hatte sie einen deutlichen Akzent, sodass wir Schwierigkeiten hatten, sie zu verstehen.
  • Von 13-14 Uhr hatten wir Einzelunterricht bei einem Lehrer, der auch Englisch konnte. In der Stunde konnten wir selbst bestimmen, was wir machen / wiederholen wollten und Fragen stellen. Das war unsere Lieblingsstunde 😉

Manchmal haben wir Hausaufgaben aufbekommen, aber in recht überschaubarem Umfang. Die Lehrer*innen waren über die gesamten zwei Wochen jeden Tag dieselben, nur die Kursteilnehmer*innen haben in der zweiten Woche gewechselt.

Bildungsurlaub: Test und Zertifikat

Am vorletzten Tag hätten wir einen vierstündigen Test mit Zertifikat machen können. Der hätte aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil bestanden. Außerdem wäre mit einem Hörtest getestet worden, wie gut wir Spanisch verstehen. Da wir das Zertifikat aber nicht benötigt haben, haben wir lieber noch ein bisschen Spanisch gelernt. Natürlich bekommst du bei ausreichender Anwesenheit (85 %) eine Bescheinigung, dass du am Kurs teilgenommen und was du gelernt hast. Die legst du deinem Arbeitgeber als Nachweis für den Bildungsurlaub vor.

Bildungsurlaub: Fazit

Was und wie viel du lernst, hängt wesentlich davon ab, ob du dich nachmittags noch hinsetzt, alles wiederholst und Vokabeln lernst. Wir haben uns lieber die Stadt angeschaut und ausgiebig das spanische Essen getestet. Trotzdem lernst du einiges und bekommst auch ein Gefühl für die Sprache. Hilfreich ist auch, dass du deine Kenntnisse sofort anwenden kannst, und Valencia war wirklich eine unglaublich tolle Kulisse für einen (Bildungs-)Urlaub.

Wir waren also insgesamt zufrieden, auch wenn es zum Teil echt anstrengend war, vor allem die zweite Unterrichtseinheit. Dennoch kamen wir motiviert zurück und haben uns in Hamburg gleich für den nächsten Spanischkursus angemeldet. Nächsten Monat beginnt dann schon wieder der Folgekursus. Insgesamt war der Bildungsurlaub also ein Erfolg, und wir haben neben der Sprache auch viel über spanische Kultur gelernt, was wirklich interessant war. In diesem Zusammenhang kann ich das Buch „Fettnäpfchenführer Spanien“ empfehlen – sehr aufschlussreich. Wir machen also weiter und planen für Herbst schon den nächsten Bildungsurlaub. Dann soll es nach Sevilla gehen.

Meine 15 Insidertipps für Valencia habe ich inzwischen für dich zusammengeschrieben. Jede Menge Fotos, die zeigen, wie umwerfend die Stadt ist, gibt es außerdem.

15 Kommentare zu “Valencia: Bildungsurlaub unter Palmen

  1. Karin Lauck

    Liebe Claudia!
    Habe gerade deinen Bericht über deinen Bildungsurlaub in Valencia gelesen, während Dominik und Charly im Stadion sind und sich das Fußballspiel Hamburg gegen Bayern München anschauen. Euer Domizil sieht sehr schön aus. Da lohnt sich das Büffeln, weil man in der Wohnung am Abend relaxen kann. Auch die Stadt ist modern und ansprechend. Wir freuen uns auf Weihnachten, wenn du uns etwas auf Spanisch erzählen wirst. Macht weiter so!

    1. ClaudiaClaudia Autor des Beitrags

      Liebe Karin,
      vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Wir haben die Zeit in Valencia sehr genossen, und die schicke Wohnung hat sehr dazu beigetragen. Gar kein Vergleich zu einem Hotel. Praktisch war es natürlich, dass wir uns selbst versorgen konnten, also haben wir morgens und abends Zuhause gegessen und uns mittags ein typisch spanisches Menu del Dia gegönnt. Lecker!
      Viele Grüße
      Claudia

    1. ClaudiaClaudia Autor des Beitrags

      Hi Clemens,
      auf jeden Fall, allein schon wegen des Wetters. Das kennst du ja dann auch ganz gut in deiner alten Heimat Hamburg. Nein, Spaß beiseite: Valencia ist eine wunderschöne Stadt in ganz vielerlei Hinsicht. Sehr sehenswertes, historisches Altstadtviertel El Carmen, Streetart, das Meer gleich um die Ecke und superleckeres Essen bei 10 Stunden Sonne/Tag. Ich kann’s nur empfehlen. Und natürlich war es ein großer Luxus, 17 Tage dort zu sein und sich alles in Ruhe anschauen zu können…
      Viele Grüße
      Claudia

  2. Sabine

    Valencia steht schon lange auf meiner Liste, unter anderem auch wegen der Ciudad de las Artes y las Ciencias. Ich habe noch nie einen Sprachurlaub gemacht, finde das Thema aber total spannend. Spanisch wäre da vermutlich meine erste Wahl.
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. ClaudiaClaudia Autor des Beitrags

      Die Ciudad ist wirklich beeindruckend, gerade weil es sich dabei nicht nur um ein Gebäude handelt, sondern viele aufeinander abgestimmte faszinierende Bauwerke. Und sie sieht zu jeder Tageszeit anders aus, nachts sowieso, am Wochenende kommen abends die Valencianos zum Flanieren, da wird sie extraschön angestrahlt. Eigentlich muss man in der Nähe wohnen und jeden Tag einmal vorbeischauen 🙂
      Bildungsurlaub kann ich nur empfehlen. Hat mich einige Jahre gekostet, das zu entdecken, aber besser spät…
      Viele Grüße
      Claudia

  3. Anita

    Liebe Claudia!
    Ich bin ein absoluter Spanien-Fan und war auch schon mal in Valencia und an der Costa Blanca unterwegs. Valencia ist wunderschön und es hat mir wahnsinnig gut dort gefallen. So gerne würde ich Spanisch lernen, das mit einem Sprachurlaub zu verbinden ist echt eine geniale Idee – danke für den Tipp! Da muss ich mich gleich mal erkundigen, wie die Gesetze dazu in Österreich sind.
    Alles Liebe aus Kärnten, Anita

    1. ClaudiaClaudia Autor des Beitrags

      Hallo Anita,
      die Kombination aus spanische Kultur & Sprache lernen und Stadt anschauen war super. Sonst sind Städtetrips ja oft recht kurz und man rast zu allen Sehenswürdigkeiten hin. Valencia war also für mich der pure Luxus 🙂
      Wie das in Österreich mit dem Bildungsurlaub ist, weiß ich leider auch nicht. Falls du’s rausfindest, schreib’s mir sehr gern in einen Kommentar.
      Herzliche Grüße
      Claudia

  4. Elena

    Liebe Claudia,
    ich habe einmal einen Sprachkurs in Venedig gemacht und dabei auch nicht in einem klassischen Hotel geschlafen, was auch für mich besser war. Die rechtlichen Möglichkeiten in Österreich kenne ich nicht, aber dass in Deutschland 2 der Länder anders ticken finde ich strange!! Den TeilungsApp Splitwise kannte ich nicht, aber da ich oft mit Freundinnen verreise und wir das immer „Pi mal Daumen“ regeln werde ich mir das mal ansehen. Danke für die Info und den APP-Tipp.
    Liebe Grüße
    Elena

  5. Daniela

    So ein Bildungsurlaub ist ne tolle Sache, habe ich allerdings noch nie gemacht seit ich in Berlin wohne. In Bayern wo ich vorher gewohnt habe, wie du richtig geschrieben hast, geht das leider nicht. Ich hatte auch schon einen Sprachkurs – in Italien gemacht. War eine tolle Sache und kann unbedingt empfohlen werden.

    LG Daniela

    1. ClaudiaClaudia Autor des Beitrags

      Hallo Daniela,
      Italien ist auch großartig. Und die Sprachen sind ja recht ähnlich. Vielleicht passt es ja jetzt, da du in Berlin bist, wieder mal mit dem Bildungsurlaub. Valencia wird in jedem Fall nicht mein letzter gewesen sein 😉
      Viele Grüße
      Claudia

  6. Heike

    Hallo liebe Claudia

    ich habe gerade deinen Bericht gelesen.
    Klingt total interessant und ich werde mich nun mal mit diesem Thema befassen. Mal schauen was sich da arrangieren lässt

    Viele Grüße

    1. ClaudiaClaudia Autor des Beitrags

      Hallo Heike,
      freut mich, dass dir der Beitrag gefallen hat. Ich kann Bildungsurlaub nur empfehlen, vor allem gekoppelt mit einer Reise.
      Liebe Grüße
      Claudia

    1. ClaudiaClaudia Autor des Beitrags

      Hallo Rossi,
      haha, sehr gute Frage. Danke für die Anregung. Ich habe das gerade mal im Text ergänzt. In aller Kürze: Der Bildungsurlaub war sehr gut, Valencia ist eine großartige Stadt (dafür gewesen) und wir machen weiter mit Spanisch.
      Viele Grüße
      Claudia

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