Urlaub an der Donau: 5 Tipps für reizvolle Mikroabenteuer in Oberösterreich

Werbung I Wer denkt, dass Österreich nur Höhenmeter kann, hat noch nicht die Donauregion in Oberösterreich entdeckt. In vier abwechslungsreichen Tagen bin ich mit E-Bike, Wanderschuhen und Fähre dem Fluss der Donau gefolgt: durch Römerparks und Museumsräume, vorbei an Burgen und Kneippgärten, hinein ins historische Stadttheater. Und immer mittendrin: sattgrüne Natur, herrliche Ausblicke und eine ausreichende Portion Entschleunigung. Ich zeige dir, wie vielseitig die Region um Schlögen herum ist, warum Bad Kreuzen nicht nur zum Wandern empfehlenswert ist und was für ein Schmuckstück in Grein zu finden ist.

Portrait Alexia Thonet, sie lächelt in die Kamera
Moin, ich bin Alexia, Gastautorin für Weltreize. Lehn dich zurück und lies, was die Donauregion so zu bieten hat.

Tipp 1: Schlögener Schlinge

Alexia steht auf der Aussichtsplattform "Schlögener Donaublick". Im Hintergrund die Schlögener Schlinge.
Im Hintergrund die Schlögener Schlinge von der Aussichtsplattform aus.

Die Gemeinde Schlögen liegt direkt an der Donau, und dem Fluss folgend, am westlichen Ende Oberösterreichs. Sie ist umgeben von Wäldern, Wanderwegen und dem Donauradweg und beherbergt ein ganz besonderes Naturspektakel: Die Schlögener Schlinge. Hier macht die Donau einen 180°-scharfen U-Turn – von der Natur hervorgebracht. Von oben sieht man die spektakuläre Kurve in seiner Gänze am besten. Dafür kannst du vom Autoparkplatz in Schlögenleiten einen 800-m-kurzen Waldweg bis zur Aussichtsplattform “Schlögener Donaublick” entlang spazieren. Der Blick von dort ist wirklich toll! Auch bei bewölktem Himmel. 


Tipp 2: E-Bike-Tour auf den Spuren der Römer

Alexia mit Helm und Fahrrad vorm Rosa Mohnblüten-Feld. Im Hintergrund das Stift Engelszell.
Rosa Mohnblüten-Feld vor dem Stift Engelszell. Da kann man nicht einfach schnell vorbei radeln.

Geschichtsinteressierte können auf der Donaulimes Welterbe-Runde eine entspannte Zeitreise per Rad machen. Die Strecke verläuft in zwei Etappen immer entlang der Donau. Die erste von Passau bis Schlögen (48,8 km) dem Südufer folgend und die zweite als Rückweg dem Nordufer folgend (41,4 km). Vor rund 1.700 Jahren markierte die Donau die Grenze (Donaulimes) zwischen Rom und dem Barbarenland. Ich bin einen Tag lang mit E-Bike ca. 30 km entgegen der Route von Haibach ob der Donau aus bis Engelhartszell und zurück geradelt. 

Geschichte per Augmented Reality

Augmented Reality in Oberösterreich
Augmented Reality in Oberösterreich

Entlang des Südufers stößt man auf eindrucksvolle Schauplätze des Römischen Reichs wie den Quadriburgus in Oberranna – die besterhaltene römische Ausgrabung in ganz Oberösterreich. Sehr modern und cool fand ich, die Geschichte dieses Grenzpostens per Augmented Reality auf meinem Smartphone ein bisschen lebendig werden zu lassen. Dazu scannst du einfach den QR-Code am Eingang dieser Ausgrabungsstätte. 

Stift Engelszell

Sehr prunkvoll diese Rokoko Kirche. Die Deckenfresken, 1956 von Fritz Fröhlich neu gemalt, sind von Picasso inspiriert.

Nach 15 E-Bike-Minuten komme ich an einer bildschönen rosa Mohnblumenwiese vorbei. Im Hintergrund krönt das Stift Engelszell die malerische Szenerie. Das ehemalige Zisterzienserkloster von 1293, später Trappistenzuflucht, steht bis heute für Spiritualität und klösterliches Handwerk. Mein persönliches Highlight in dieser Rokoko-Kirche sind die 400-m²-großen Deckenfresken im Stil von Picasso. Noch heute entstehen hier Liköre und Biere nach Originalrezepturen. Klosterladen und Stiftscafé laden im ruhig gelegenen Innenhof zum Verweilen ein.

Zu Besuch im SCHÜTZ Art Museum

große Katzen-Kunstwerke hängen im Foyer des SCHÜTZ Art Museums.
Fröhlich, bunt, fliegend geht’s im Foyer des SCHÜTZ Art Museums zu.

Nur 1 km entfernt, ebenfalls in Engelhartszell, steht das SCHÜTZ Art Museum, bei dem ich mich gleich in seine dem Bauhaus-Stil ähnelnde Architektur und die hellen, klaren Räume verguckt habe. Nicht verwunderlich, dass es nach der Feng-Shui-Lehre errichtet wurde. Eine weitere Besonderheit: Es ist das weltweit erste Zero-Energy-Museum. Die Ausstellung reicht von Gegenwartskunst über Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

In der Zillenwerkstatt

Eine unfertige Zille in einer Bootsbau-Werkstatt
Hier entstehen die an der Donau typischen Zillen mit ihrem flachen Boden.

20 E-Bike-Minuten weiter in Hofkirchen im Mühlkreis liegt die Zillenwerkstatt von Familie Witti, wo Flachboote gebaut werden. Dort riecht es nach Holz, Späne liegt auf dem Boden, mächtige Sägen warten darauf, riesige, hier lagernde Bretter zu zersägen. Kindheitserinnerungen von handwerklichen Schulferien im Modellbau bei Thonet kommen da hoch. Der reizende Senior Anton Witti baut in neunter Generation allerdings elegante Flachboote, die einst als Rettungsboote und Navigatoren der Donau dienten. Der Fluss barg früher nämlich gefährliche Strudel und reißende Strömungen.
Gut zu wissen: Du kannst dort auch eine Zille mieten und selbst fahren (nur bei gutem Wetter).

Infos Radtour Donaulimes Welterbe-Runde

  • Start / Ende: Schlögen
  • Länge: ca. 30 km
  • Dauer: ganztägig mit Abstechern zu den Kulturstätten und Mittagessen
  • Schwierigkeitsgrad: leicht, flache Strecke
  • Website Radtour Donaulimes Welterbe-Runde

Restaurant-Tipps für Schlögen und Umgebung

Wenn man nach aktiven Tagen Lust auf gutes Essen bekommt, bieten sich rund um Schlögen gleich mehrere kulinarische Highlights – mit Aussicht, Atmosphäre und echtem Geschmack. Hier kommen meine liebsten Restaurant-Tipps:

Erich Aumüller, prämierter Mostsommelier mit seinem köstlichen Birnenfrizzante.
Erich Aumüller, prämierter Mostsommelier, mit seinem köstlichen Birnenfrizzante.

Bester Blick im Restaurant im Hotel Riverresort Donauschlinge

Das Restaurant mit dem wohl besten Blick auf die Schlögener Schlinge ist das im Hotel Riverresort Donauschlinge (Adresse: Schlögen 2, 4083 Haibach ob der Donau). Auf der riesigen Veranda kannst du die gesamte Flusskurve überblicken. Ein Highlight im Sommer: die unterhaltsamen Grill & Chill-Abende. Als wir da waren, spielte die zweiköpfige Band „Second Hand Brothers“ eine Mischung aus Country, Rock und Österreichischer Volksmusik. Es gab ein großzügiges und vielseitiges Grillbuffet, Salat, Suppe und Nachspeise.

Frischer Fisch im Gasthof Luger

Auf der nördlichen Uferseite liegt das vom Falstaff ausgezeichnete Fischrestaurant Gasthof Luger (Adresse: Kramesau 4, 4085 Wesenufer). Markus Luger selbst fischt den Fisch morgens frisch aus der Donau :-) Er zeigt uns das neben dem Restaurant stehende Bassin, in dem riesige Welse schwimmen und nach kurzer Zeit zu köstlichen Gerichten zubereitet werden. Meine Variation von 3 Filets aus Karpfen, Forelle und Zander, lasse ich mir auf der großen Terrasse schmecken. Du kannst hier aber auch Schnitzel oder vegetarisch essen, wenn Du keinen Fisch möchtest.

Verkostung in der Donautaler Mostkellerei

Fruchtwein- und Saft-Liebhaber:innen können sich in der Donautaler Mostkellerei (Adresse: Obermühl 13, 4131 Obermühl an der Donau) von Erich Aumüller durch sein Angebot kosten. Der charmante und humorvolle Mostsommelier verarbeitet Streuobst zu aromatischen Säften und Apfel- und Birnenmosten. Bei einer kurzweiligen Verkostung kannst du seine feinen Säfte, Most und Wildwürste aus eigener Jagd probieren – absolut köstlich! Mein Favorit ist der Birnensaft. Du kannst hier eine Kellerführung und Mostverkostung für Gruppen buchen oder einfach nebenan im Fischgasthof Aumüller seine Spezialitäten genießen.  


Tipp 3: Wandern auf der “Herzklopfen-Runde” in Bad Kreuzen

Wer bisher die Berge vermisst hat, kann in Bad Kreuzen zumindest ein paar Hügel genießen. Der Ort, 7 km von der Donau entfernt, ist übrigens zertifiziertes Wanderdorf. Das bedeutet, es bietet gut ausgebaute und beschilderte Wege, reizende Naturerlebnisse direkt vor der Haustür und eine Infrastruktur, die von Unterkünften über Infoangebote, kulturelle Highlights bis hin zu Rastplätzen auf das Wandern ausgelegt ist. Zudem wird Bad Kreuzen auch als Kurort und für die Kneipp-Tradition geschätzt. Ich bin heute aber tatsächlich zum Wandern da.

Von Burg Kreuzen in die Wolfsschlucht

Start- und Endpunkt der rund 10-km-langen “Herzklopfen-Runde” ist die schnuckelige Burg Kreuzen mit der kostenlosen Dauerausstellung „Heilkraft des Wassers“. Danach geht’s vom Aignerberg im Ort gemütlich bergab, hinein in die verwunschene Wolfsschlucht mit dem rauschenden Kasmüllerbach, Holzbrücken und Wald – ein Ort, den schon der österreichische Komponist und Kurgast Anton Bruckner 1867 zu schätzen wusste.

Nicht überall in der Wolfsschlucht plätschert das Wasser so friedlich wie hier.
Nicht überall in der Wolfsschlucht plätschert das Wasser so friedlich wie hier.

Entlang des Weges findet man Hinweise zur Kneipp-Kultur, zum Keltischen Baumkreis und sanften Körperübungen. Um 1850 herum waren die natürlichen Badestellen entlang des Weges noch nach Geschlechtern getrennt – einige für Frauen, andere für Männer. 

Kneippweg und Weiserhöhe

Der Kasmüllerbach schlängelt sich an tanzenden Farnen und bauchigen Felsen vorbei, die mit einem flauschig-grünen Moos-Teppich bedeckt sind. Wenig später komme ich im Kneippweg an, wo Geländer im Wasser dazu einladen, seine nackten Füße vom nassen Kalt umspülen zu lassen. Musste ich natürlich gleich ausprobieren. Es wirkt belebend und steinig-kitzelig. Bergauf geht es weiter, wo mich die Weiserhöhe mit einem traumhaften Blick über den Strudengau belohnt. Ein Holztisch mit Bänken vor diesem Panorama ist der ideale Platz für eine echt österreichische Jause.

Willkommen auf der Weiserhöhe mit dem besten Platzerl zum Rast machen.
Willkommen auf der Weiserhöhe mit dem besten Platzerl zum Rast machen.

Im größten Kneipp-Garten Österreichs

Weiter geht’s durch den größten Kneipp-Garten Österreichs. Stolze 19.000 m² groß ist dieses Wellness-Paradies unter freiem Himmel. Was es alles gibt, um Körper, Geist und der Seele Gutes zu tun: 

  • Kräutergarten
  • Gradierwerk mit solehaltiger Luft 
  • Klanggarten
  • Wassertretplatz
  • Barfußrundweg 
  • Wasserspielplatz
  • Schwimmteich
  • Fitnessparcours
  • Spiritueller Garten 
  • Osteoporose-Therapiegarten

Ich bin fasziniert von dem Gradierwerk. Sieht aus wie eine 8-eckige Holzhütte mit rundum großen Fenstern, ist aber im Inneren ein mit Tannenzweigen belegtes Holzgerüst, über das Sole herabrieselt, die durch erhöhte Verdunstung konzentriert wird und wohltuend für die Lunge ist. Der Kneipp-Garten ist liebevoll gepflegt, kostenlos zugänglich und lädt zu jeder Jahreszeit zum Durchatmen ein. 

Auf dem Anton-Bruckner-Weg führt mich die Rundwanderung zurück zur Burg Kreuzen.

Wanderung “Herzklopfen-Runde” 

  • Start/Ende: Burg Kreuzen
  • Länge: 10,2 km (ich bin 7 km gegangen)
  • Dauer: ca. 3 Std bzw. länger mit Besichtigung von Burg Kreuzen, Kneippgarten und Mittagessen
  • Schwierigkeitsgrad: mittel, 316 Höhenmeter
  • Website Herzklopfen-Runde

Kulinarik-Tipps für Bad Kreuzen

Für Bad Kreuzen habe ich dir zwei kulinarische Tipps mitgebracht.

Gasthof zur Zugbrücke „Schiefer“

Granitwelsfilet in Mohn-Sesam-Panade.
Granitwelsfilet in Mohn-Sesam-Panade. Hier wird Fisch oft paniert.

Im Gasthof zur Zugbrücke „Schiefer“ (Adresse: Bad Kreuzen 9)  sitzt man bei rustikalem Landhausstil in der Gaststube oder im großzügigen Garten und genießt saisonale regionale Küche. Es gibt Fisch, Fleisch, Vegetarisch – alles von Lieferanten aus der Region oder aus eigener Jagd. Mein gebackenes Granitwelsfilet in Mohn-Sesam-Panade war super. 

Picknick mit Jausenrucksack

ALLES auf diesem Tisch (und mehr) war in drei Jausenrucksäcken. Hat super geschmeckt.

Mein Insidertipp für Bad Kreuzen: Wer sich lieber ein Picknick-Plätzchen draußen sucht, aber nichts vorbereiten möchte, bestellt einfach 3 Tage im Voraus bei Hof Goas einen Jausenrucksack, der einem bei Bedarf in die Unterkunft geliefert wird. Er ist prall gefüllt mit Käse, Wurst, Gebäck, Quark, Molke, Gemüse, Apfelsaft, Geschirr, etc. Alles Bio, vom Ziegenhof und von anderen regionalen Lieferanten. 
Es war absolut köstlich, reichlich und … viel Gewicht zu tragen. Deshalb haben meine Wandergruppe und ich unsere drei Jausenrucksäcke mittags schon VOR unserer Wanderung geplündert und verspeist.

Hotel-Tipp für Bad Kreuzen

Das Tor zur Burg Kreuzen. Im modernen Anbau (nicht im Bild) befindet sich das Hotel Schatz.Kammer.
Das Tor zur Burg Kreuzen. Im modernen Anbau (nicht im Bild) befindet sich das Hotel Schatz.Kammer.

Wohnen in einer Burg?! Naja, fast. Das Hotel Schatz.Kammer (Adresse: Neuaigen 14) ist ein moderner Anbau von der Burg Kreuzen, die ruhig auf einer Anhöhe liegt. Hier wohnt man in einem modern nüchternen Stil. Die Zimmer sind groß, und von meinem Balkon aus hatte ich einen traumhaften Blick auf das hügelige Mühlviertel bis hin zu den Alpen. Das Frühstück findet im Burgrestaurant, unter dem Charme alter Deckengewölbe, statt.


Tipp 4: Aussichtsplattform Gobelwarte

Toller Blick von der Gobelwarte auf Grein und die Donau.
Toller Blick von der Gobelwarte auf Grein und die Donau.

Ich liebe es, mir zunächst einen buchstäblichen Überblick über neue Orte zu verschaffen, und somit steige ich auf die Aussichtsplattform Gobelwarte (Adresse: Güterweg Gobel), die man entweder über Wanderwege oder bequem mit dem Auto erreichen kann. Die Gobelwarte ist immer geöffnet und frei zugänglich.

Von hier aus hat man einen richtig schönen 360-Grad-Rundblick über Grein, den Fluss und über das Mühlviertel bis hin zu den Alpen. Das Mühlviertel ist eine hügelige Region nördlich der Donau, bekannt für ihre dichten Wälder, ruhigen Dörfer und das traditionsreiche Handwerk. Weiter links von Grein sieht man die Burg Clam, wo seit 30 Jahren jeden Sommer große Open-Air-Konzerte veranstaltet werden. Stars wie Sting, Bryan Adams oder Deichkind treten diesen Sommer auf dem Gelände dieser mittelalterlichen Festung auf. 

Fancy Goodie: Am Fuße der Gobelwarte findet sich ein Getränkebrunnen, den man dank Photovoltaik elektrisch bedienen und sich auf Vertrauensbasis gegen Kleingeld ein gekühltes Getränk nehmen kann. 


Tipp 5: Stadttheater Grein – ältestes Bürgertheater Österreichs 

Ein echtes Schmuckstück dieses süße Theater. Ich möchte am liebsten selbst dort einmal auftreten.
Ein echtes Schmuckstück dieses süße Theater. Ich möchte am liebsten selbst dort einmal auftreten.

Wer neben Wandern, Biken und Kneippen auch etwas Kultur sucht, dem empfehle ich einen Besuch in Grein. Die kleine Stadtgemeinde mit ihren rund 2.900 Einwohner:innen liegt direkt am Nordufer der Donau, nah an der Grenze zu Niederösterreich. Mitten im Stadtzentrum befindet sich das entzückende Stadttheater Grein (Adresse: Stadtplatz 7).

Es existiert seit April 1791, davor fungierte es 200 Jahre lang als Getreidespeicher des vorgelagerten Rathauses (heute Museum), was außerdem ein Gefängnis beherbergte. Das erkennt man im Zuschauerraum übrigens noch an der massiven Holztür mit Eisenverriegelung. Die Insassen durften die Aufführungen durch ein Fenster sogar mit beobachten.

Ansonsten ist es einfach nur zauberhaft hier: Ich komme mir vor, wie in ein lebensgroßes Puppenhaus hineinversetzt. Über schmale, schiefe Stufen erreichst du die Loge und überblickst das ganze Theatersaal-Juwel. Die Holzvertäfelung der Wände und Decken sind liebevoll bemalt und verziert. Insgesamt 130 Personen dürfen im Zuschauerraum Platz nehmen. 

Ein besonderes historisches Relikt sind die Sperrsitze. Bei denen lässt sich die Sitzfläche hochklappen und abschließen. Den Schlüssel dafür konnte man für eine gewisse Dauer mieten. Heute nennen wir das Theater-Abo. 

Erfreulicherweise wird das Theater noch immer bespielt. Hauptsächlich von der Greiner Laiengruppe “Die Dilettanten” oder von Gast-Ensembles u.a. aus Linz und Wien. Die Spielsaison läuft jährlich von März bis Anfang Dezember. Du kannst auch verschiedene Führungen buchen. 

Café-Empfehlung für Grein: Konditorei Schörgi

Eine Institution in dieser Region ist die Konditorei Schörgi (Adresse: Rathausgasse 2), direkt an der Donau gelegen. Hier gibt es alles, was das Mehlspeisenherz begehrt: Kuchen, Eis, Pralinen, Frühstück und Mittagessen. Die Kuchenauswahl ist grenzenlos und die Pralinenvitrine zum Dahinschmelzen verlockend. Von der Terrasse aus genieße ich bei Erdbeer-Soufflé-Strudel mit Vanillesauce und einem Verlängerten (Americano) den Blick auf die Donau.


Die Donauregion in Oberösterreich kurz erklärt

Die oberösterreichische Donauregion erstreckt sich entlang der Donau zwischen Passau und Grein. Sie ist ideal für Naturfreund:innen, Radfahrende, Wanderlustige und Kulturliebhaber:innen. Es entfaltet sich eine abwechslungsreiche Landschaft mit historischen Städten, eindrucksvollen Naturräumen und einem kulturellen Erbe, das bis zu den Römern zurückreicht. Der beliebte Donauradweg (6 Etappen à ca. 50 km) sowie der 450-km-lange Fernwanderweg Donausteig bieten perfekte Optionen für aktive Erholung – begleitet von traumhaften Ausblicken. 

Anreise

Die nächste größere österreichische Stadt nahe Schlögen ist Linz, das sowohl per Bahn, als auch per Flugzeug zu erreichen ist. Von Linz aus war ich mit dem Auto ca. 45 Minuten nach Schlögen unterwegs.

Auf dem Rückweg bin ich von Grein aus per Auto zum Bahnhof Amstetten gebracht worden, um von dort aus mit dem Zug etwa 1 Stunde nach Wien zu fahren.

Extratipp: DONAU.Erlebnis Card

Mit der DONAU.Erlebnis Card erhältst du zahlreiche Vorteile bei Ausflügen und Eintritten. Du bekommst sie kostenlos und automatisch bereits ab deiner ersten Übernachtung in teilnehmenden Unterkünften. Ab zwei Übernachtungen sind z. T. Fährfahrten kostenlos oder um 50% reduziert. Die Vorteilskarte gilt für die Dauer deines Aufenthalts. Tipp: Du kannst sie schon am Anreise- und auch noch am Abreisetag nutzen

Klick dich durch die Highlights von meinem Donau-Urlaub

Blick auf die Donau an der Schlögener Schlinge mit Aussichtsplattform
Blick auf die Donau an der Schlögener Schlinge mit Aussichtsplattform

Alle Highlights von meinem Kurzurlaub an der Donau in Oberösterreich findest du auf Instagram! Dort habe ich auch ein paar coole Videos für dich gemacht. Schau doch mal vorbei:

→ zu den Donauregion-Highlights auf Instagram ♥

Ich freue mich riesig, wenn du Weltreize dort folgst!


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Über Weltreize-Autorin Alexia

Alexia im Rätikon Montafon
Alexia beim Wandern im Rätikon

Hey, ich bin Alexia, eine Freundin von Claudia. Ich finde Reisen ganz wunderbar, liebe es, mich zu Bewegen und in der Natur zu sein. Neues auszuprobieren ist für mich ein großes Abenteuer, das ich nicht ausschlagen kann. Dafür bin ich zu neugierig. Davon mal abgesehen tobe ich mich gerne kreativ aus – sei es beim Malen, Werkeln, beim Singen im Chor oder in meinem Job als Kreative. 

Auf Weltreize sind bereits diese Artikel von mir erschienen:

Mehr reizende Reisetipps für Österreich

Kaiserschmarrn bei Roßmoos
Kaiserschmarrn bei Roßmoos im Alpbachtal

Transparenzhinweis: Österreich Werbung und der Tourismusverband Donau Oberösterreich haben mich zu dieser Reise eingeladen. Vielen Dank dafür! Meine persönliche Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

2 Kommentare

  1. Wir haben eine Flusskreuzfahrt auf der Donau gemacht und können das nur wärmstens empfehlen, denn es verbindet Natur, Entspannung und Abenteuer auf einmal!

    Die Tipps hier treffen es ziemlich genau – gerade Orte wie die Schlögener Schlinge bieten diesen spektakulären Blick, den man vom Wasser aus noch einmal ganz anders wahrnimmt. Auf dem Fluss bekommt man diesen Kurvenverlauf hautnah mit, und die Landschaft drumherum wirkt im Morgenlicht oder bei Sonnenuntergang einfach magisch.

    Besonders gefallen hat uns, wie unkompliziert man Kultur und Erlebnis verbinden kann: ein Tagesausflug mit dem E-Bike, ein spontaner Halt an einer Aussichtsplattform, ein kleines Theater in einem charmanten Ort – diese Mischung macht eine Donau-Kreuzfahrt so einzigartig. Auch das langsame Dahingleiten, das Geräusch des Wassers, das ständige Wechselspiel zwischen Ruhe und kleinen Highlights, all das trägt zur Erholung bei.

  2. Hey,
    super Beitrag mit vielen wertvollen Tipps zur Donau in Oberösterreich! Ich war schon einmal in der Region unterwegs und erinnere mich noch daran, wie besonders das Licht über dem Wasser und die ruhige Landschaft im Frühjahr waren. Deine Hinweise zu Ausflugszielen entlang der Donau und den kleinen Städten machen richtig Lust, die Gegend neu zu entdecken.
    Viele Grüße Nina

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