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10 Essentials für Weltenbummler: Klassiker

Schon Reisepläne für 2018? Für den Fall, dass du dafür noch Equipment brauchst, haben wir hier mal unsere Lieblings-Reiseklassiker zusammengestellt. Wenn dir eher noch technische Gadgets fehlen, ist unsere ultimative Technik-Liste für Weltenbummler genau das Richtige für dich. Falls du gerade auf der Suche nach dem passenden Lesestoff bist, wirst du sicher bei unseren Buchtipps fündig. Und wenn du noch ein Geschenk für einen Tauch-Enthusiasten suchst, helfen dir unsere 22 Geschenke für Taucher sicher weiter. Vom 1,99-Euro-Schnäppchen bis zur 200-Euro-Kleininvestition ist jeweils alles dabei… 

1) Geldgurt: Fast so alt wie das Reisen selbst, trotzdem immer noch im Einsatz. Ich habe die Eagle Creek Bauchtasche in Naturseide in rosé, gibt es aber auch in schwarz. Trägt sich sehr angenehm, und es passt sogar der Reisepass rein, der ja immer das wichtigste Dokument ist. Den Geldgurt habe ich in Südamerika z.B. in La Paz oder bei allen längeren Busfahrten im Einsatz gehabt und mich dabei eindeutig wohler gefühlt. Ein besonderer Trick besteht daran, den Geldgurt hinten in die Hose zu stecken und ihn mit den Gürtelschlaufen an der Hose zu verflechten. Wenn wir darüber hinaus noch etwas Geld oder eine Kreditkarte „verstecken“ wollen, tun wir sie in eine kleiner Tüte zwischen Schuh und Sohle.

2) Ein solider Tagesrucksack, der auch für kleinere Trips von zwei bis drei Tagen reicht und sich bequem den ganzen Tag tragen lässt. Ich habe bei Sportscheck (sportscheck.com) im Angebot einen 25-L-Herren-Rucksack von Deuter (den Navajo, das Modell gibt es leider inzwischen nicht mehr) gekauft. Herrenmodell, weil mir die quietschigen Farben der Damenrucksäcke nicht gefielen. Der Verkäufer meinte zwar, das könne den Tragekomfort mindern, aber bisher bin ich sehr glücklich damit.

Tagesrucksack 25 L von Deuter

Tagesrucksack 25 L von Deuter

Was ich daran mag ist, dass es zwei Hauptfächer gibt: ganz unten ist ein relativ großes Fach, in das man z.B. gut Klamotten oder ein paar Schuhe tun kann. In das andere große Fach passt  meine Spiegelreflex-Kamera in ihrer Tasche plus ein paar Kleinigkeiten. In das Wasserfach hinten, das über beide Hauptfächer ganz bis unten durchgeht, packe ich den Laptop oder DIN-A4-Unterlagen. Dazu hat der Rucksack noch eine Regenhülle, je ein kleines Außen- und Innenfach, in das ich die Wertsachen tue, plus an beiden Seiten offene Netzaußenfächer für z.B. Wasserflaschen und Sonnencreme/Regenschirm. Tragekomfort ist sehr gut und die Größe perfekt für meine Bedürfnisse.

3) Kofferrucksack mit Rollen: Osprey Sojourn, ich habe den 60 L, Dominik die größere Variante mit 80 L. Als Faustformel habe ich mal irgendwo gehört, man solle nicht mehr als 75% seinen Körpergewichts in Litern als Rucksackfüllmenge nehmen, aber keine Ahnung inwiefern das fundiert ist…

Kofferrucksäcke Osprey Sojourn, 60 und 80 L

Kofferrucksäcke Osprey Sojourn, 60 und 80 L

Als ich meinen Sojourn von der Post abgeholt und ausgepackt habe, habe ich gedacht: „Da passen meine Sachen für ein Jahr niemals rein!“ Dann ging’s aber doch irgendwie ganz gut, auch dank der Kompressionsbeutel (siehe Punkt 5).
Der Koffer wiegt bei mir bepackt recht konstant 16 kg und hat alle Vorteile eines „richtigen“ Koffers plus ein komfortables Rucksacktragegestell, das ich in einer Minute ausgeklappt habe. Nettogewicht ist 3,5 kg, also vielleicht 0,5 kg schwerer als ein klassischer Wanderrucksack ohne Rollen.
Wir genießen die Rollen wirklich sehr und haben ihn in unseren 2,5 Monaten Südamerika auf diese Art ca. 98% der Zeit genutzt. Das Gestell kommt nur zum Einsatz, wenn wir mal viele Treppen, z.B. in den 3. Stock zu Fuß hoch müssen oder eine unberollbare Piste vorfinden, was bislang genau 1x der Fall war. Und wie sagte der Globetrotter-Mitarbeiter: den „normalen“ Wanderrucksack musst du JEDEN Schritt selbst tragen…
Weiterer Vorteil: im Gegensatz zum Rucksack ist er wie ein ganz normaler Koffer komplett abschließbar. Das hat uns in Thailand, als die Wanderrucksäcke anderer Reisenden während einer längeren Busfahrt im Gepäckraum genüsslich aus- und wiedereingeräumt und währenddessen der Wertsachen entledigt wurden, gerettet.

4) Kleines Nummernschloss von Bull + Bear, kann man neben dem Drahtseilschloss, das wir dir schon bei der Technik-Edition (Punkt 9) vorgestellt haben, immer brauchen. Nummernschloss, klar, damit man auf keinen Schlüssel achten muss. Ansonsten gern auch ein zweites, evtl. in einer etwas anderen Größe, falls man in einem Hostel zusätzlich ein Schließfach absperren muss oder evtl. ein ganz kleines, für ein Fach in einem Safe.

5) Eagle Creek Vakuumsack: ein Tipp, den wir aus Meike Winnemuths „Das große Los„, das inzwischen selbst zum Klassiker unter Weltreisenden geworden ist, haben 😉 Wir haben jeder 3 dieser Kompressionsbeutel in den Größen M und L, für Sachen, die wir gerade nicht ganz so häufig nutzen, einfach um Platz zu sparen und um Gepäck zusammenzufassen und Ordnung im Koffer zu haben.

Kompressionsbeutel im Einsatz

Kompressionsbeutel im Einsatz

6) Aufhängbare Kulturtasche z.B. von Frilufts oder Jack Wolfskin. Schon ein etwas älterer Klassiker, aber immer noch sehr praktisch, wobei wir feststellen mussten, dass es in Südamerika erstaunlich selten Haken in Unterkünften gibt, aber das ist ein anderes Kapitel…

7) Kleines und großes Reisehandtuch, kleinzusammenrollbar und schnelltrocknend, z.B. von Cocoon. Ich habe die Größen 50×90 cm und 150×80 cm. Manche streiten darüber, ob man überhaupt ein Handtuch mitnehmen sollte, ich möchte keines der beiden missen. Das Große ist eh klar (z.B. Strand), das Kleine brauche ich für Haare und Gesicht oder z.B. für Wanderungen, auf die ich nur den Tagesrucksack mitnehme und bei denen ich Platz/Gewicht sparen muss.

8) Schlafsack-Inlett: nutzen wir (ohne weiteren Schlafsack) überwiegend aus hygienischen Gründen, für besonders ekelige Unterkünfte. Wir haben unsere z.B. auf der Uyuni-Tour oder auf der Isla del Sol eingesetzt. Das Inlett ist ganz klein zusammenrollbar, sodass es im Koffer wenig Platz einnimmt.

9) Sonnenschutz für den Kopf: ob Schlauchtuch (vielfach einsetzbar, nimmt wenig Platz weg), Cappi oder Kopftuch, irgendwas gegen die Sonne ist ein absolutes Muss. Spätestens bei der ersten mehr als zweistündigen Wanderung unverzichtbar.

10) Sarong: als Schal, Picknickdecke, Handtuch, Zudecke für Busfahrten, zum Besuchen für Tempel, als Strandkleid usw., absoluter Allrounder.

Extratipp: günstige Plastikbadelatschen. Ich persönlich finde neben meinen Flipflops, die natürlich nicht fehlen dürfen, meine 2-Euro-Budni-Billig-Plastikbadelatschen grandios und ziehe sie sofort an, wenn wir in einer Unterkunft ankommen, vor allem bei kälteren Temperaturen, wenn ich Socken trage. Ansonsten können sie alles, was Badelatschen können und sind zudem ultraleicht. Ich bin Tobias C. von Globetrotter Hamburg also weiterhin sehr dankbar für den Tipp 🙂

Habt ihr noch Reiseklassiker, die in der Liste fehlen?
Was sind eure (Geheim-)Tipps? Ab damit in die Kommentare!

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