(Werbung) Hamburg sieht sich seit jeher als das Tor zur Welt, und das Herz der Hansestadt ist bekanntlich der Hamburger Hafen. Wer mit dem Schiff in eben diesen fährt, der staunt oft nicht schlecht, wenn er an Hamburg Wedel vorbeikommt: Denn dort befindet sich ein weltweites Unikum – die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft in Wedel. Hier wird jedes größere Schiff, das in den Hamburger Hafen fährt, persönlich begrüßt. Dafür gibt es extra Begrüßungskapitäne, die Schiffsinfos über ein Mikrofon durchsagen und feierlich die Nationalhymne des Schiffes abspielen. Manchmal gehen sie sogar raus und winken. Wenn man sich jetzt nicht willkommen in der schönsten Stadt der Welt fühlt, dann weiß ich auch nicht. Wir durften dem dienstältesten Begrüßungskapitän Eckart Bolte einen Tag lang über die Schulter schauen:

Ponton auf der Unterelbe

Der Ponton auf der Elbe gehört zur Willkomm-Höft in Wedel. Über Lautsprecher werden hier Schiffe begrüßt oder verabschiedet.

Ein Tag am Willkomm-Höft in Wedel

Heute ist Dienstag. Pünktlich um 11 Uhr klopfen wir an die Scheibe des Schulauer Fährhauses, zu dem auch das Willkomm-Höft gehört. Eckart Bolte, der in einer kleinen studioartigen Kabine steht, hebt seinen Kopf und kommt zielstrebig zu uns. „Moin moin“, begrüßt er uns mit festem Händedruck. Wie es sich für einen Kapitän gehört, trägt er im Dienst eine Uniform. Sie unterstreicht die Ernsthaftigkeit, mit der im Willkomm-Höft Schiffe begrüßt und verabschiedet werden.

Eckart Bolte Willkomm Hoeft Wedel

Begrüßungskapitän Eckart Bolte an seinem Arbeitsplatz im Willkomm-Höft in Wedel bei Hamburg

In flottem Tempo folgen wir ihm an seinen Arbeitsplatz, denn um 11:09 Uhr wird ein Schiff erwartet. „Das nehmen wir mit“, meint Bolte, dessen Dienst offiziell erst um 11:30 Uhr beginnt. Bis Sonnenuntergang zeigt er dann jedem Schiff, was norddeutsche Gastfreundlichkeit bedeutet.

 

Willkommen in Hamburg

„Willkommen in Hamburg. Wir freuen uns, Sie im Hamburger Hafen begrüßen zu können“, schallt die aufgezeichnete Stimme von Hermann Rockmann, die aus einer längst vergangenen Zeit zu kommen scheint, aus den Lautsprechern über dem Willkomm-Höft in Richtung der Thalassa Niki. Danach ertönt die Nationalhymne Singapurs, während das Schiff gemächlich die Unterelbe Richtung Hamburger Hafen gleitet. Parallel wird die rot-weiße Flagge der Stadt Hamburg zum Gruß gedippt.

 

Herr über 17.000 Karteikarten

Als die Hymne verklungen ist, greift Eckart Bolte, einer von aktuell fünf Begrüßungskapitänen des Willkomm-Höft, zum Mikrofon. In seiner Hand hält er eine von 17.000 Karteikarten mit Schiffsdaten. Die mit viel Akribie geführten Karten zeichnen wunderbar die Geschichte der Digitalisierung: waren sie zunächst von Hand geschrieben, wurden sie später mit der Schreibmaschine fein säuberlich getippt. Seit 2006 gibt es die Karteikarten digital in einer Datenbank, ausgedruckt werden sie trotzdem noch. Sicher ist sicher.

Karteikarten Willkomm-Hoeft

Auf den Karteikarten finden sich Informationen zu den Schiffen, die seit 70 Jahren in den Hamburger Hafen kommen.

 

Schulauer Fährhaus und Willkomm-Höft

Die stolze Sammlung ist über fast 70 Jahre gewachsen. Damals hat Otto Friedrich Behnke die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft in Wedel ins Leben gerufen. Behnke war der Wirt des Ausflugslokals Schulauer Fährhaus (heute: Neues Schulauer Fährhaus). Schulau ist ein Stadtteil der Stadt Wedel.

Neues Schulauer Faehrhaus Wedel

So sieht das Schulauer Fährhaus vom Steg zum Ponton aus. In dem Gebäude befindet sich auch der Arbeitsplatz der Begrüßungskapitäne des Willkomm-Höft.

Seit 1952 wird tagsüber jedes Schiff, das mehr als 1000 Bruttoregistertonnen hat (Binnenschiffe ausgenommen) bei seiner Einfahrt in den Hamburger Hafen persönlich begrüßt und bei seinem Auslaufen ebenso freundlich verabschiedet:

Hamburg wünscht Ihnen eine gute Reise. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im Hamburger Hafen. Gute Reise!

 

Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft

Anfangs hatte die weltweit einmalige Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel, das zu Schleswig-Holstein gehört, noch keinen Namen. Die Engländer nannten sie „Welcome Point“. Der heutige Name fand sich schließlich über einen Aufruf in der lokalen Zeitung. Einer der Leser schlug „Willkomm-Höft“ vor, wobei „Höft“ von Landzunge/-spitze kommt. Der glückliche Gewinner erhielt 1000 DM. Ein kleines Vermögen im Hamburg der 1950er-Jahre!

 

Auf der Brücke beim Kapitän

Nachdem die Nationalhymne das Containerschiff Thalassa Niki ziehen lässt, trägt Eckart Bolte konzentriert die Daten von der Karteikarte vor.

Karteikarte Thalassa Niki

Karteikarte mit Daten zum Containerschiff Thalassa Niki

Tagesaktuell wird stets ergänzt, welche Tiefe das Schiff heute hat und aus welchem Hafen es gerade kommt bzw. zu welchem es unterwegs ist.

Brueckentagebuch Willkomm-Hoeft

Das Brückentagebuch auf dem Willkomm-Höft wird handschriftlich geführt.

Im Brückentagebuch wird auch notiert, ob das Schiff zurückgrüßt. Das mögen allerdings die Anwohner in Wedel nicht allzu gern. Sicher einer der Gründe, weshalb nur selten ein Tuten von der Mitte der Elbe vernommen werden kann.

 

Schiffsmonitoring 2.0

Nachdem die Thalassa Niki vorgestellt und begrüßt wurde, schaut Bolte auf seine Liste für heute. Wann kommt das nächste Schiff? Welche Schiffe werden heute erwartet? Bolte ist unter den Kapitänen dabei der Digitalisierungspionier. Er setzte sich damals auch für die Digitalisierung des Karteikartensystems ein. Wenn mal eine Karte falsch einsortiert war – nicht auszudenken.

Arbeits-Bildschirme Willkomm-Höft Wedel

Auf dem linken Bildschirm können die Begrüßungskapitäne die Schiffe auf der Elbe auf einer Art Google Maps für Schiffe sehen. Rechts werden die Nationalhymnen abgespielt.

Er schaut auf seine vier Monitore: Auf dem einen bewegen sich auf einer googlemaps-artigen Karten winzige blaue, rote und grüne Schiffe hin und her. Auf den anderen drei Bildschirmen kann Bolte sich auf drei von vier Webcams des Willkomm-Höft in Wedel schalten und Live-Bilder von den Schiffen auf der Elbe sehen. Das nächste Schiff, die Raba, die unter der Flagge Zyperns den Hamburger Hafen verlässt, kommt nur fünf Minuten nach der Thalassa Niki.

Containerschiffe auf der Elbe

Containerschiffe begegnen sich auf der Elbe bei Wedel

Unsichtbare Schiffe und erfundene U-Booten

Wir haben Glück: In den vier Stunden, die wir Bolte über die Schulter schauen dürfen, passieren 17 Schiffe das Willkomm-Höft. Doch es ist nicht immer so viel los auf der Elbe. Wenn dann manchmal ganze Busse mit Touristen im Ausflugslokal Schulauer Fährhaus eintrudeln, zu Kaffee & Kuchen, aber auch, um das weltberühmte Willkomm-Höft mitzuerleben, werden die Kapitäne schon mal kreativ, verrät uns Bolte mit einem Augenzwinkern.

Dann passieren russische U-Boote auf Tauchstation das Höft. Ihr Aussichtsrohr, das Periskop, wird durch ein spezielles Luftspiegelungsverfahren unsichtbar gemacht. Entzückt holen die Touristen ihre Kameras raus. Bei einem anderen Kollegen sind gelegentlich U-Boote der Schweizer Bergmarine (nicht) zu sehen. Deren Kadetten dürfen nicht größer als 1,5 m sein, weil die U-Boote so klein sind. Boltes Alltag ist voll solcher Geschichte. Und die Tür seiner „Brücke“ am Willkomm-Höft steht stets offen.

Arbeitsplatz Begruessungskapitaene Willkomm-Hoeft Wedel

So sieht Eckart Boltes Arbeitsplatz auf dem Willkomm-Höft aus.

 

Besondere Gäste am Willkomm-Höft

Und dann gibt es jene Schiffe, die besonders herzlich begrüßt werden. Eines davon ist die Ville de Bordeaux. Wenn Bolte es sagt, klingt es immer wie „wilde Bordeaux“. Das Schiff fährt jeden Dienstag hier an der Schiffsbegrüßungsanlage in Wedel vorbei. Es bringt Rumpfteile von Airbus-Flugzeugen von Hamburg nach Toulouse. Wenn die Ville de Bordeaux kommt, verlässt der Kapitän seine Brücke, um vor die Tür nach draußen zu gehen und dem Schiff zuzuwinken. Die Bordeaux erwidert den Gruß mit einem langen, tiefen Tuten.

 

Seltene Gäste und Promis

Doch nicht alle Schiffe sind Dauergäste im Hafen. Schiffe der Kriegsmarine sind selten geworden, vielleicht eines kommt im Monat vorbei. Auch die australische Nationalhymne wurde zum Beispiel in all den Jahren nur ein einziges Mal gespielt. Selten, dass Schiffe von dort nach Hamburg kommen. Überhaupt werden viele von den 153 Hymnen, die die Willkomm-Höft vorrätig hält, nie oder nur sehr selten gespielt. Dabei gibt es 306 Aufnahmen, die früher noch auf Kassetten abgespielt wurden.

Kassetten mit Nationalhymnen auf dem Willkomm-Hoeft

Früher wurden die Nationalhymnen von den Kassetten abgespielt.

Denn zur Begrüßung (rote Kassetten) und Verabschiedung (schwarze Kassetten) ist jeweils ein anderer Text auf Deutsch und in der jeweiligen Landessprache zu hören. Heute sind auch diese Einspieler mit Hymen digitalisiert, sodass die Begrüßungskapitäne diese über eine Suchmaske schnell finden und per Mausklick abspielen können.

Dabei ist es gar nicht immer so einfach, jemanden zu finden, der die jeweiligen, zum Teil sehr exotischen Landessprachen beherrscht. So konnten sich im Laufe der Jahrzehnte Köche und Kellner, aber auch viele Prominente auf den Bändern verewigen. Die Prominenten, die nicht selten wegen der NDR-Hafenkonzerte hier waren, setzten sich dann auf den einzigen Sitzplatz im kleinen Raum. Die Kapitäne nennen den Barhocker deshalb „den Prominentenschemel“. Hier saßen schon Boris Becker, Heidi Kabel und Freddy Quinn.

Laut Bolte ist die Nationalhymne Curacaos übrigens die schlimmste Hymne der Welt. „Wenn wir die spielen, laufen uns die Gäste weg“, berichtet er. Wer mutig ist und mal reinhören möchte, findet diese auf YouTube.

 

Ausnahmezustand im Willkomm-Höft

Bolte erzählt uns noch von einem doppelt dramatischen Zwischenfall im Willkomm-Höft der 1970er Jahre. Damals war der wachhabende Begrüßungskapitän ein ehemaliger Zauberkünstler. Offenbar hatte er das Lebensende erreicht, denn ausgerechnet mitten im Dienst beschloss er, das Zeitliche zu segnen, und fiel einfach tot um. Die Aufregung war groß. Wie sollte es jetzt weitergehen? Die Schiffe hörten ja nicht einfach auf, auf der Elbe in den Hamburger Hafen zu fahren …

Schließlich kam einer der damals drei Chefs auf die Brücke und sprang ein. Der wiederum kannte sich mit der ganzen Technik, den Schaltpulten, den Kassetten, den Karteikarten nicht so gut aus. Es kam wie es kommen musste: Ihm unterlief ein folgenschwerer Fehler

Als ein rot-chinesisches Schiff nichtsahnend die Elbe in Richtung Hamburger Hafen entlang tuckerte und das Willkomm-Höft in Wedel passierte, staunte man nicht schlecht, als plötzlich aus den Lautsprechern die taiwanesische Hymne erklang! 

Keine Viertelstunde später kam ein Anruf aus Bonn. Bonn war damals noch die Hauptstadt und von dort aus der chinesischen Botschaft rief ein ziemlich entzürnter Mitarbeiter an und stellte den Geschäftsführer zur Rede. Doch als die Chinesen von dem tragischen Vorfall hörten, zeigten sie glücklicherweise großes Verständnis. Und im Willkomm-Höft gelobte man Besserung – so etwas sollte nie wieder vorkommen. 

 

Schönster Moment auf dem Willkomm-Höft

Auf dem Ponton des Willkomm-Hoefts in Wedel

Von dem Ponton aus kannst du beim Willkomm-Höft den Schiffen auf der Elbe zuwinken.

An einem heißen Sommertag 2005 klingelte bei Bolte das Telefon. Am anderen Ende war niemand geringeres als die kolumbianische Konsulin! Das kolumbianische Segelschulschiff Gloria sei letzte Nacht in den Hamburger Hafen eingelaufen und in Wedel nicht begrüßt worden, berichtete sie.

Du musst wissen, dass die Schiffe im Willkomm-Höft nur bis Sonnenuntergang begrüßt oder verabschiedet werden (dürfen). Aber, so die Konsulin weiter, es würde am nächsten Tag wieder auslaufen, ob es dann zumindest verabschiedet werden könne? Bolte bejahte, womit er der Frau eine große Freude zu machen schien, denn sie kündigte prompt ihren Besuch an.

Zum Glück hatte Bolte Dienst an diesem Tag, denn was nun folgte sollte ihm auch bei 40°C sommerlicher Hitze einen eiskalten Schauer über den Rücken jagen. Wie versprochen kam die Konsulin, ein hoher Besuch im beschaulichen Wedel. Sie hatte zwei großen kolumbianischen Flaggen dabei. Und, so sagte sie, der Kommandant der Gloria habe eine Überraschung für den Begrüßungskapitän. Allerdings wollte sie nicht verraten, um was es sich handelte. 

Flaggen Willkomm-Höft Wedel

Flaggen am Willkomm-Höft in Wedel

Bolte harrte also gespannt aus. Als er gerade dabei war eine der Flaggen auf dem Westsignal zu hissen – die andere wollte sie mit zum Ponton nehmen – sah er das Schiff. Und wusste sofort, was die Überraschung war.

Die komplette Mannschaft der Gloria war in Landestracht oben an Deck angetreten! Es waren sogar Uniformierte auf dem Rah. Der Rah ist ein segeltragender Bestandteil der Takelage eines Segelschiffs. Drei Männer standen oben in den Mastspitzen. Das war also der Gruß zurück! Bolte starrte gerührt auf das Schiff. Er sollte diesen Moment nie wieder vergessen.

 

Auf Wiedersehen und gute Reise

Nun geht unser Tag auf dem Willkomm-Höft langsam zu Ende. Die „Von Adler“ passiert gerade das Willkomm-Höft. Als Bolte sie verabschiedet, erklingt die Nationalhymne Panamas, und wir machen noch schnell ein Selfie mit dem Kapitän.

Eckart Bolte mit Dominik und Claudia im Willkomm-Häft Wedel

Begrüßungskapitän Eckart Bolte mit Dominik und Claudia im Willkomm-Höft Wedel

Und mit ein bisschen Gänsehaut im Nacken hören wir heute zum letzten Mal den einmaligen Gruß, den diese reizende Stadt den großen Schiffen auf der Elbe für ihre Fahrten in die ganze Welt hinüberschickt: 

Hamburg wünscht Ihnen eine gute Reise. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im Hamburger Hafen. Gute Reise!

 

Praktische Infos zu den Schiffen auf der Elbe

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen und du hast auch Lust bekommen, das Willkomm-Höft in Wedel bei Hamburg zu besuchen, um zu sehen, wie ein paar große Pötte im Hamburger Hafen begrüßt oder verabschiedet werden. Vielleicht bist du auch schon da und fragst dich, wann das nächste Schiff kommt? Hier alle praktischen Infos, die du für deinen Besuch brauchst:

 

Wann kommt das nächste Schiff?

Containerschiff auf der Unterelbe bei Wedel

Containerschiff auf der Unterelbe bei Wedel

Die beliebtest Frage in Bezug auf das Willkomm-Höft ist sicher: Wann wird das nächste Schiff erwartet? Wie du das rausbekommst? Wenn du vor Ort bist, frag einfach beim Kapitän nach, der weiß, welche Schiffe für diesen Tag erwartet werden und ist, wenn nicht gerade mit Schiffeansagen beschäftigt, immer für einen Klönschnack zu haben. Du kannst den Kapitän gerade nicht fragen? Dann helfen dir diese Infos:

 

Schifffahrt auf der Elbe: gezeitenabhängig

Die Schifffahrt im Hamburger Hafen, über den übrigens 60 % des Außenhandels der Bundesrepublik läuft, ist gezeitenabhängig. Das bedeutet, die großen Schiffe können – je nachdem, wie viel sie gerade geladen haben – nur bei Hochwasser auf der Elbe in den Hamburger Hafen fahren oder ihn verlassen. Der Unterschied im Wasserstand beträgt dann bis zu 4 m!

Wann Hoch- und wann Niedrigwasser auf der Elbe ist, erfährst du in sogenannten Gezeitenkalendern (z. B. im → Gezeitenkalender des Hamburger Hafens). Der Gezeitenkalender zeigt immer für die nächsten sieben Tage an, wann eine günstige Zeit (also Hochwasser) für deinen Besuch beim Willkomm-Höft in Wedel bei Hamburg ist.

 

Welche Schiffe werden in Hamburg erwartet?

Natürlich kündigen sich die großen Container- oder Kreuzfahrtschiffe an, bevor sie in den Hamburger Hafen fahren. Welche Schiffe aktuell und für die nächsten drei Tage erwartet werden, erfährst du auf der → Website des Hamburger Hafens. Aber Achtung: Erwartet im Hafen heißt allerdings, dass die Schiffe ein bis zwei Stunden vorher an der Willkomm-Höft in Wedel vorbeikommen.

Containerschiff auf der Unterelbe vor Wedel

Containerschiff auf der Unterelbe vor Wedel

 

Welche Kreuzfahrtschiffe kommen nach Hamburg?

Kreuzfahrtschiffe mögen den Hamburger Hafen besonders, weil die lange Einfahrt auf der Elbe durch die Stadt schön ist und weil die Schiffe in Hamburg quasi mitten in der Stadt anlegen können. Welche Kreuzfahrtschiffe im Hamburger Hafen erwartet werden, findest du auf → Hamburg Cruise und bei → Hamburg.de.

 

Live Schiffe finden im Hamburger Hafen

Die Live-Map MarineTraffic – Ship Tracking zeigt die Schiffe im Miniaturformat in Echtzeit über den Bildschirm wandern. Auch die Begrüßungskapitäne des Willkomm-Höfts haben das Programm stets auf einem ihrer Bildschirme geöffnet. → MarineTraffic – Ship Tracking gibt es auch als App fürs Handy, dann kostet das Programm einmalig 5,49 Euro

Auf der Website → Hafenradar kannst du ebenfalls gut sehen, welche Schiffe gerade auf der Elbe oder im Hamburger Hafen unterwegs sind.

Auch bei → My Ship Tracking kannst du die Schiffe im Hamburger Hafen live verfolgen. Das Programm gibt es übrigens auch als Handy-App. Bei My Ship Tracking Du kannst dir jedes Schiff anschauen und auch gucken, welches Schiffsaufkommen an welcher Art Schiffen (Containerschiffe, Yachten, Tanker etc.)  es in den letzten Tagen gab.

 

Willkomm-Höft mit der Webcam live erleben

Ponton Willkomm-Hoeft Wedel bei Hamburg

Vom Ponton beim Willkomm-Höft in Wedel aus kannst du dir bei gutem Wetter wunderbar die vorbeifahrenden großen Pötte anschauen.

Wenn du sehen willst, was der diensthabende Begrüßungskapitän gerade sieht, dann kannst du dich auch einfach auf eine von vier Webcams in Wedel, direkt auf die Webcam beim Willkomm-Höft oder auf eine Livecam im Hamburger Hafen schalten. Hier meine zwei Tipps für Live-Webcams. Bei beiden Links findest du natürlich auch noch viele andere Webcams!

→ Grassau Willkomm-Höft Westen

→ Webcam Wedel bei Wetter.com

 

Infos zu Willkomm-Höft & Schulauer Fährhaus

Schulauer Fährhaus und Ponton auf der Elbe

Schulauer Fährhaus und Ponton auf der Elbe: hier findest du das Willkomm-Höft.

Der Ponton des Willkomm-Höft liegt direkt vorm Restaurant Neues Schulauer Fährhaus an der Unterelbe. Im Schulauer Fährhaus ist auch der Raum, von dem aus die Begrüßungskapitäne arbeiten. Es gibt ein Café und Restaurant, einen Biergarten und eine Panoramaterrasse.

Essen im Restaurant Neues Schulauer Fährhaus

Im Restaurant des Neuen Schulauer Fährhauses gibt es klassische Hamburgische Gerichte wie der Pannfisch hier, aber auch Klassiker wie das Schnitzel Wiener Art (im Hintergrund).

Für Feiern wie Hochzeiten gibt es ebenfalls einen Saal. Wenn man zu einer der Stoßzeiten drinnen am Fenster mit Blick auf die Elbe sitzen möchte, sollte man besser reservieren. Sonntags kann man im Schulauer Fährhaus du dort brunchen. Die aktuelle Speisekarte findest du hier.

 

Infos Neues Schulauer Fährhaus
Adresse: Parnaßstraße 29, 22880 Wedel
Tel.: 04103-92 00 0
E-Mail: info(at)schulauer-faehrhaus.de
Website → Neues Schulauer Fährhaus
Öffnungszeiten: Mo.-Do. 11:30-18 Uhr, Fr.-So 11: 30-21 Uhr
Brunch: Sonntag & feiertags 9:30-12 Uhr

 

Wann sind die Begrüßungskapitäne da?

Die Begrüßungskapitäne sind täglich von 11:30 Uhr bis Sonnenuntergang oder maximal 20 Uhr auf ihrem Posten. Der wachhabende Kapitän beantwortet dir gern maritime Fragen, sofern er nicht gerade ein Schiff ansagen muss. Was die Kapitäne nicht machen, sind Grüße über an Leute auf Schiffen über den Lautsprecher zu schicken, auch nicht durch akustischen Signale.

Arbeitszimmer Begruessungskapitaene Willkomm-Hoeft

Wenn die Kapitäne beim Willkomm-Höft im Dienst sind, steht die Tür zu ihrem Büro in aller Regel offen.

Anfahrt mit dem Auto und Parken

Direkt hinter dem Neuen Schulauer Fährhaus stehen über 70 Parkplätze zur Verfügung. Gäste (ab einem Umsatz von 10 Euro) bezahlen tagsüber bis 18 Uhr lediglich 0,70 Euro pro angefangener Stunde. Ab 18 Uhr ist das Parken für Gäste kostenfrei.

 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Nach Wedel kannst du mit der S-Bahn fahren. Einfach mit der Linie S1 bis zur Endhaltestelle Wedel. Von da entweder zu Fuß (ca. 20 Minuten – 1,6 km) oder drei Stationen mit dem Bus Nr. 189. Wenn du die S-Bahn-Station rechts raus verlässt, kommst du zur Bushaltestelle. Du steigst an der Haltestelle Wedel Elbstraße (Willkomm-Höft) aus. Dein Ticket kaufst du am besten über die HVV-App. Oft lohnt sich die 9-Uhr-Tageskarte, ab 2 Personen (bis zu 5) sogar die Gruppenkarte.

 

Anfahrt Willkomm-Höft mit der Fähre

Du kannst das Willkomm-Höft auch stilecht zu Wasser anfahren. Die Fähren sind allerdings nur für Personen und Fahrräder. Eine Autofähre gibt es hier nicht. Die nächste Autofähre gibt es in Glückstadt-Wischhafen. Mit diesen Fähren erreichst du das Willkomm-Höft:

  • → Elblinien: Fährdienst auf der Strecke Stadersand – Wedel  – HH-Fischmarkt (Altona), 3x/Tag in beide Richtungen
  • → Lühe-Schulau-Fähre: die Personenfähre verbindet Wedel und seine Region mit dem Alten Land am Elbstrom, Fahrzeit 25  Minuten 
  • Expressfähre von und nach Helgoland, nur Frühjahr bis Herbst
  • Oder du charterst einfach selbst eine Barkasse?

 

Aktivitäten und Tipps für Wedel bei Hamburg

Wedel ist eine Stadt im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, grenzt aber direkt an Hamburg an und wird oft fälschlicherweise als Teil Hamburg gesehen. Vom Hamburger Hauptbahnhof zum Willkomm-Höft in sind es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto rund 50 Minuten.

Moewen an der Elbe in Wedel

Wo es Wasser gibt, sind auch meist Möwen. So auch am Yachthafen in Wedel an der Elbe.

Wenn du dich auf den Weg nach Wedel zum Willkomm-Höft und zum Schulauer Fährhaus machst, kannst du auch gleich ein bisschen mehr Zeit mitbringen. Diese Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten bieten sich in Wedel bei Hamburg an:

  • Minigolf spielen: Du passierst du Minigolf-Anlage auf dem Weg zu Bus
  • Yachthafen Wedel
  • Schwimmbad Wedel
  • Das Wahrzeichen Wedels: den Wedeler Roland, zu finden auf der Nordseite des Marktes
  • Theaterschiff Batavia, nur in den wärmeren Monaten, Theateraufführungen, Kabarett, Kleinkunst und Livemusik, im Sommer Freiluftkino, Gastronomie und Biergarten
  • Stadtmuseum Wedel
  • Ernst-Barlach-Museum Wedel: Sammlung mit Skulpturen, Zeichnungen, Holzschnitten, Lithographien, Briefen und Manuskripten von Ernst Barlach
  • Veranstaltungen: traditioneller Ochsenmarkt, Hafenfest und das Musikfestival „Pianos an der Elbe“, einmal im Monat ist → Poetry Slam mit dem „Wedel-Schädel“ als Preis

 

Ausflüge rund um Hamburg

Schmetterlinge und Blumen Pussade Wendland

In Pussade kommen wir an einem Schmetterlingsbusch vorbei.

Du bist auf der Suche nach weiteren Aktivitäten oder Ausflügen von Hamburg aus? Dann sind diese Artikel genau richtig für dich. Dort bekommst du Tipps für Einzelaktivitäten, für Tagesausflüge oder ein ganzes Wochenende:

 

Offenlegung: Dieser Artikel ist in Kooperation mit → Hamburg Marketing entstanden (Sponsored Post). Im Auftrag von Hamburg Marketing sind wir mit dem → Netzwerk „Reiseblogger Hamburg“, zu dem neben Weltreize sechs andere Blogs gehören, unterwegs. Unsere persönliche Meinung wird dadurch nicht beeinflusst.

Die Mission: Findet in der Metropolregion Hamburg die coolsten und schönsten Veranstaltungen, Ausflugsideen und Aktivitäten an, im und rund ums Wasser. Die im Rahmen dieser Aktion entstandenen Artikel findest du unter → #einfachmalraus.