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Ein perfekter Tag in: Lüneburg

(Werbung) Ach Lüneburg. Wunderbares kleines Lüneburg. Ich hab so viele schöne, unvergessliche Erinnerungen an dich, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Studierte doch meine Freundin Martina an der Uni Lüneburg Kulturwissenschaften. Das hat uns unzählige unbeschwerte Tage und feucht-fröhliche Abende in der behüteten Lüneburg-Welt gebracht, lange noch, bevor es die inzwischen zum Kult avancierten Serie „Rote Rosen“ in die Vorabendprogramme schaffte oder es das Zentralgebäude des Stararchitekten Da­ni­el Li­bes­kind auf dem Campus gab.

Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, bis ich mal meine ultimativen Lieblingsorte, -lokale und die besten Sehenswürdigkeiten und Tipps für die Salzstadt zusammenschmeiße, damit du dort einen ebenfalls unbeschwerten, ja vielleicht sogar perfekten Tag verleben kannst.

Martina und Claudia Rerik Strand

Mit Martina habe ich Abi gemacht. Sie ist dann zum Studieren an die Uni Lüneburg, und so hab ich die kleine Stadt kennen und lieben gelernt. Seither haben wir viele andere Orte zusammen entdeckt, wie hier z. B. den Ostsee-Strand von Rerik.

Dieser Artikel gehört zur Serie „Ein perferkter Tag in“, in der ich dir immer kompakt die Highlights eines Ortes verrate, sodass du sie, auch wenn du nur wenig Zeit hast, trotzdem anschauen kannst. Schau doch auch mal bei meinen anderen perfekten Tagen vorbei!

 

Top-3-Sehenswürdigkeiten in Lüneburg

Giebelhaus und Laterne Altstadt Lueneburg

Der Giebel eines typischen Altstadthauses in Lüneburg – die eigentliche Sehenswürdigkeit.

In Lüneburg gibt es keine klassischen Sehenswürdigkeiten, die für sich hervorstechen. Doch die historische Stadt ist das reinste Freilichtmuseum. In dem Ensemble der Altstadt Lüneburgs gibt es eher ein paar kleine Highlights, die hervorstechen:

 

1. Sehenswürdigkeit Lüneburg: Altstadt

In diesem Jahr bin ich für einen Tagesausflug nach Lüneburg mit meiner Tante zurückgekehrt. Sie wollte unbedingt eine historische Stadtrundfahrt mit der Kutsche machen. Und was soll ich sagen? Es war wirklich ein schönes und zudem gemütliches Erlebnis mit zwei Pferdestärken durch die reizende Altstadt Lüneburgs zu ruckeln. Vielleicht hat es mir auch so gefallen, weil ich vorne sitzen durfte und den kleinen Hund der Kutscherin, der aussah wie ein Gremlin, auf meinem Schoß hatte.

Rundfahrt Pferdekutsche Altstadt Lueneburg

Der Blick von der Kutsche auf die Altstadt von Lüneburg. Links kommt uns eine weitere Kutsche entgegen. Wir befinden uns gerade am Stint, was man an dem Kran rechts im Bild sehen kann.

Wir haben die Kutschfahrt durch Lüneburg mit dem Unternehmen Gensch gemacht, aber es gibt auch andere Anbieter. Die Kutschfahrt hat 14 Euro pro Person gekostet und 60 Minuten gedauert. Reservieren kannst du online. Tickets und weitere Infos bekommst du in der Touri-Info im Rathaus in Lüneburg. Gerade auch für Familien und Leute, die nicht so gut zu Fuß sind, empfehlenswert. 

 

2. Sehenswürdigkeit Lüneburg: Stint

Der Stint ist ein kleiner, heringsartiger Fisch, der tief mit der Geschichte Lüneburgs verwoben ist. Jedes Jahr im Februar zog er von der Elbe zum Laichen bis in die Ilmenau, jenen Fluss, der sich durch Lüneburg zieht. Am Stintmarkt wurde er gehandelt und verlieh ihm seinen Namen. Dort war auch der Umschlagsplatz für das Salz, auf das Lüneburg in der Hanse das Monopol hatte und das von dort transportiert wurde.

Metafoto vom Am Stintmarkt Altstadt Lueneburg

Sehenswürdigkeit in Lüneburg: „Am Stintmarkt“ in der Altstadt mit dem Kran und den vielen Kneipen, Cafés und Restaurants. Ein guter Ort, um abends auszugehen. Im Vordergrund sieht man auch auch bisschen Streetart: Hier wurde das Geländer umhäkelt.

Vom Stintmarkt ist heute nur noch der Name, einige mittelalterliche Giebelhäuser und der Alte Kran übrig. Der Stintmarkt, der in Lüneburgs Wasserviertel liegt, ist oft das erste von der historischen Altstadt Lüneburgs, das du siehst, wenn du vom Bahnhof kommst. Ein sehr beliebtes Fotomotiv. Heute ist am Stint DIE Kneipen- und Restaurantmeile Lüneburgs. Hier reiht sich ein Laden an den nächsten. Wenn es im Sommer warm ist und man dort draußen sitzen kann, fühlt man sich vor den pittoresken Giebelhäusern fast wie auf einer italienischen Piazza.

Bei deinem Besuch in Lüneburg gehört der Stint also unbedingt dazu. Sei es, um dort direkt am Wasser zu frühstücken, bei Käthe Kuchen zu essen oder abends ein in Lüneburg gebrautes Bier zu trinken.

 

3. Sehenswürdigkeit Lüneburg: Am Sande

Am Sande ist die Adresse einer der schönsten Plätze Lüneburgs. 225 m lang und 30-40 m breit,  zeigt die Stadt hier, was sie architektonisch zu bieten hat. Zumindest, was die Architektur des 14. und 15. Jahrhunderts angeht. Der Platz ist wirklich reizend und man kommt aus dem Fotografieren der gut erhaltenen Giebel überhaupt nicht mehr raus.

Der kopfsteingepflasterte Platz „Am Sande“ wird umschlossen von unzähligen Häusern mit gotischen Treppen– und barocken Schneckengiebeln. In den Erdgeschossen der Häuser befinden sich heute vor allem Geschäfte und es wurde im Laufe der Zeit viel verändert, aber die Giebel sind sehr gut erhalten. Im Haus „Am Sande 45“ fand früher der Salzhandel statt. Später wurden hier auf dem Platz auch Bier, Korn und Fisch gehandelt. 

Am hervorstechendsten ist davon vermutlich das Gebäude der jetzigen Industrie- und Handelskammer im Renaissancestil am Ende von „Am Sande“. 1548 erbaut besteht es aus schwarzem glasiertem Backstein mit weißen Fugen und diente das Haus mit dem dekorativen Doppelgiebel schon als Brauhaus, Einzelhandelsgeschäft oder Staatsbank.

Gebaeude Industrie- und Handelskammer Lueneburg

Definitiv eine Sehenswürdigkeit in Lüneburg: das schmucke Gebäude der Industrie- und Handelskammer mit seinem Doppelgiebel.

Am anderen Ende des Platzes fällt die St. Johanniskirche mit ihrem 108 m hohen, schiefen Turm in Auge. Was die Adresse angeht gehört sie allerdings nicht mehr zu „Am Sande“.

Bei deinem Besuch solltest du also einen Abstecher zu dieser Top-Sehenswürdigkeit Lüneburgs machen, flanieren, vielleicht einen Kaffee trinken und das heute immer noch rege treiben entspannt beobachten.

Tipp: ein weiterer schöner Platz in Lüneburg ist der historische Rathaus-Platz mit dem Luna-Brunnen und der Touri-Info. Mittwochs und Samstags ist hier Markt. Dann werden frische Produkte aus der Region feil geboten: auch ein Erlebnis! Wenn du neben der Tour-Info links vorbeigehst findest du in der Waagestraße eine Besonderheit Lüneburgs: das schwangere Haus, dessen Fassade sich ganz so nach außen wölbt, als würde es Nachwuchs erwarten!

 

Was können wir uns sparen?

Parkplatzgebühren! Dafür lieber mit der Bahn nach Lüneburg kommen. Das ist auch viel entspannter.

 

Schönster Panoramablick auf Lüneburg

Ich schaue mir Städte immer gern von oben an, um mir einen Überblick zu verschaffen und die Perspektive zu wechseln. Für Lüneburg habe ich gleich zwei Tipps für einen tollen Panoramablick:

 

Kalkberg in Lüneburg

Vom zentralen Platz „Am Sande“ oder vom „Am Stintmarkt“ ist der Kalkberg einen kleinen Fußmarsch von 1-1,5 km entfernt. Auf halben Weg hinauf siehst du einen Obelisken, der an die bis 1783 dort stehende Garnisonskirche erinnert. Auf dem Berg stand einst die Festung, die Lüneburg ihren Namen gab. Von ihr ist nichts als eine Signalkanone übrig. Früher wurde auf dem Kalkberg in Lüneburg Gips abgebaut, wodurch er von 80 m auf seine heutige Größe von 58 m „geschrumpft“ ist. Seit 1932 ist das Gebiet zum Glück Naturschutzgebiet und -denkmal. Trotz seiner im Laufe der Jahrhunderte dezimierten Größe hast du vom Kalkberg einen guten Blick über die Stadt und siehst alles aus einer anderen Perspektive. 

Blick vom Kalkberg auf die Altstadt Lueneburgs

Vom Gipfel des Kalkbergs hast du einen tollen Blick auf Lüneburg mit seinen roten Backsteinen und den vielen Türmen.

Wasserturm in Lüneburg

Eine tolle Aussicht über Lüneburg hast du vom Wasserturm mit seiner neogotischen Fassade. Er wurde 1906/07 erbaut und du kannst mit dem Fahrstuhl oder zu Fuß bis zur Aussichtsplattform auf knapp 60 m Höhe. An klaren Tagen kannst du bis zu 45 km bis nach Hamburg sehen.

Blick vom Wasserturm Lueneburg auf Altstadt

Einen der schönsten Blicke auf Lüneburg hast du vom alten Wasserturm aus. Auch wenn der Himmel bei unserem Besuch leider etwas grau war.

Im Turm selbst ist eine lohnenswerte Ausstellung zum Thema Wasser. Bei Vollmond ist der Turm zusätzlich ab 19 Uhr geöffnet. An jedem ersten Sonntag im Monat gibt es ab 11:30 Uhr „Jazz im Turm“, was sicher schön ist. Für Erwachsene kostet der Turm 4,50 Euro Eintritt. Er ist von 10-18 Uhr geöffnet.

 

Lieblingsrestaurant in Lüneburg: Mälzer

Von den 300 Gaststätten in Lüneburg ist mir das Mälzer Brau- und Tafelhaus immer noch die liebste. Das Mälzer ist in Lüneburg ein Klassiker, urgemütlich und mit eigener Brauerei. Es gibt dort überwiegend Deftiges und Hausmannskost.

An das Mälzer habe ich viele Erinnerungen an Abende voller mehr oder weniger tiefgreifender Gespräche, früher eher bierduselig, heute weinseliger, aber immer schön. Auf dem Weg zum WC kann man gut eine Erkundungstour durch das große Lokal machen und die voluminösen blechernen Kessel bewundern, in denen das süffige Bier gebraut wird. Das Mälzer ist eine von zwei Brauereien, die es in Lüneburg noch gibt. Früher waren es mal an die 80.

Dann irgendwann raus auf die kopfsteingepflasterten Gassen, wenn der Abend langsam in Dunkelheit versinkt. Weiter zum Stint mit den vielen Studi-Läden oder noch eine Runde spazierengehend heimwärts. Typischer Mälzer-Abend.

Das Mälzer befindet sich zentral in der Heiligengeiststraße 43, die gleich von „Am Sande“ abgeht.

 

Lieblingsläden in Lüneburg

Die schmucke Altstadt von Lüneburg ist wunderbar zum Bummeln und Shoppen. Ich bin ja sonst nicht so der Shoppingfan, aber in Lüneburg habe selbst ich Lust auf einen Einkaufsbummel bekommen. Dort gibt es so viele kleine, individuelle Läden, viele Fußgängerzonen und noch relativ wenig Ketten. Da macht es richtig Spaß, auf Entdeckungstour zu gehen. Die zwei Läden haben mir besonders gut gefallen:

 

Violas Gewürze & Delikatessen

Von außen ist das Violas zwischen all den anderen reizenden, kleinen Läden nicht besonders auffällig. Glücklicherweise hatte ich einen Tipp bekommen und den zusätzlichen Schritt ins Ladeninnere von Violas gemacht. Dort breitet sich ein Panorama aus allerlei Gewürzen und Delikatessen vor einem aus. Es gibt diverse Gins, Saucen, Öle, Essige und allerlei andere Leckereien.

Hier findet man gute Geschenke (die man selbst gern hätte – mein ultimativer Maßstab für ein gutes Geschenk), die nicht rumstehen und einstauben, sondern genutzt, gegessen oder getrunken werden. Ich hab dort z. B. für meine Freundin Sandra, die abends ihre Promotion feierte, einen Essig mit Granatapfel und ein Öl mit Zwiebeln, das gut dazu passte, mitgebracht.

Der Laden befindet sich in der Grapengießerstraße 22 in Lüneburgs Altstadt.

 

Lüneburger Bonbon Manufaktur

Wenn man nicht weiß, dass es die Lüneburger Bonbon Manufaktur gibt und wo sie sich befindet, ist es fast unmöglich sie zu finden. Denn obwohl sie eigentlich ganz zentral liegt, muss man erst eine schmale Passage durch ein Gebäude gegenüber vom Rathaus nehmen, um in den idyllischen Innenhof zu gelangen. Eine kopfgroße Bonbonnachbildung, die an der Fassade baumelt, weist dem Besucher den Weg in eine Traumlandschaft aus Zucker, Toffee und Karamell.

Bonbon Manufaktur Lueneburg

Dieser Riesenbonbon ziert den Eingang der Bonbon Manufaktur Lüneburg.

Hier wird das Zuckerzeug in der Schauküche zum Teil selbst hergestellt und mit etwas Glück kann man bei der Produktion zuschauen. Bei den vielen Fächern mit unterschiedlichstem Zuckerzeug, die man ganz nach Gusto einzeln auswählen und in eine Tüte befördern kann, geht auch jedem Erwachsenen wieder das Herz auf. Mitbringselfakttor: hoch.

In der Lüneburger Bonbon Manufaktur kannst du Kindergeburtstage oder Junggesellinnen-Abschiede feiern oder dich für eine individuelle Bonbonanfertigung einbuchen. Der Laden befindet sich etwas versteckt im Innenhof der Großen Bäckerstraße 30 in Lüneburgs Altstadt.

 

Aktivitäten bei Regen in Lüneburg

Was machen, wenn du in Lüneburg bist und es regnet? Am besten erstmal ins Mälzers gehen – das ist nie verkehrt, und dort einen Plan machen. Ein Einkaufsbummel geht auch immer, der Weg zum nächsten süßen, kleinen Laden ist nie weit. Oder ins Deutsche Salzmuseum in Lüneburg?

Deutsches Salzmuseum

Salz spielte für Lüneburg im Laufe der Geschichte eine wichtige Rolle. Im Deutschen Salzmuseum kannst du dich der Salzgewinnung widmen. Natürlich erfährst du auch viel über die Geschichte des Salzes. Das Deutsche Salzmuseum befindet sich in den Gebäuden der ehemaligen Saline.

Ansonsten hat die Touri-Info von Lüneburg eine schöne Liste mit Ideen für Regentage zusammengestellt. Da ist sicher was dabei!

 

Kostenlos in Lüneburg

Fanartikel zur Serie Rote Rosen Touristeninformation Lueneburg

Die Ecke mit den Fanartikel zur Fernsehserie „Rote Rosen“ in der Touristen-Information in Lüneburg ist riesig.

Hier mal eine Liste der Aktivitäten, die du in Lüneburg kostenlos machen kannst:

  • Den Kalkberg erklimmen und die Aussicht genießen.
  • In der Touri-Info die schiere Menge an Devotionalien zur Serie „Rote Rosen“ bestaunen.
  • Einen Einkaufsbummel – nur Gucken, nicht Kaufen!
  • Die prachtvollen Giebel der Altstadthäuser bewundern, allen voran der Handelskammer.
  • An der Ilmenau spazieren gehen.
  • Das futuristische neue Zentralgebäude der Leuphana Universität vom amerikanischen Star-Architekten Daniel Libeskind bewundern.
Zentralgebaeude Leuphana Universitaet Lueneburg von Daniel Libeskind

Der Todesstern unter den Uni-Gebäuden: Das Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg von Daniel Libeskind.

Perfektes Mitbringsel aus Lüneburg

Schokolade ist immer ein gutes Mitbringsel. Aus Lüneburg gibt es im Speziellen die Salzschokolade – du weißt ja, Salz hat Lüneburg einst zu einer reichen Stadt gemacht – und die Rosenschokolade, passend zur Vorabendserie „Rote Rosen“. Ich habe ein paar Tafeln in der Schokoladenmanufaktur Edelmann & Paulig gekauft. Du findest den Laden in der Straße „Bei der Abtspferdetränke 1“.

Rosenschokolade und Salzschokolade als Mitbringsel aus Lueneburg

Perfektes Mitbringsel aus Lüneburg: Salz- und Rosenschokolade – unbedingt mal probieren!

Auch ein schönes Mitbringsel ist sicher eine Devotionalie aus der Serie „Rote Rosen“. Ich war überrascht, wie viele es davon gibt. Du bekommst sie in allen Tour-Läden und in der Touri-Info neben dem Rathaus. Falls du also jemand kennt, der die Serie schaut, ist das sicher ein gutes Mitbringsel vom Ort des Geschehens.

 

Anreise und Fortbewegung Lüneburg

Wer fit auf den Fußen ist, reist mit der Bahn an und erschließt sich das kleine Lüneburg zu Fuß – die mit Abstand beste Variante. Vom Bahnhof sind es vielleicht zehn Minuten bis zum Stint. Wer eine größere Runde machen möchte, nimmt das Rad mit in die Bahn, so kann man einen Abstecher durch das idyllische Umland Lüneburgs machen.

 

Unterkunft in Lüneburg: einzigartig

Bisher habe ich leider nur Tagesausflüge nach Lüneburg gemacht oder bei meiner Freundin dort übernachtet. Aber für Ende Juli ist ein dreitägiger Besuch der kleinen Stadt geplant und dann übernachte ich im Boutiquehotel einzigartig, in das ich bei meinem letzten Lüneburg-Besuch kurz reingeschaut habe.

Was soll ich sagen? Ich war begeistert: von der zentralen Lage in der Altstadt Lüneburgs beim Stint, nur 8 Gehminuten vom Bahnhof entfernt, dem modernen Interior des Frühstücksraums und der Freundlichkeit des Personals. Klar, bisher viele Vorschusslorbeeren, aber ab August gibt es hier den Erfahrungsbericht. Und wie du siehst: Ich bin sehr enthusiastisch.

Adresse: Hotel einzigartig, Lünertorstraße 2-3, 21335 Lüneburg

 

Mein Lieblingsort in Lüneburg

Mein Lieblingsort ist in diesem Fall kein Ort, sondern ein Bereich, nämlich die malerischen Altstadtgassen Lüneburgs, vor allem die jenseits der Haupt-Touristen-Routen. Ich kann mich da stundenlang treiben lassen. In den Gassen stehen lauter alte Häuser, vor denen Blumen blühen und Bänke stehen. Dabei ist es einigen engagierten Leute zu verdanken, dass die kleinen Häuschen in den 1970er und 1980er Jahre nicht abgerissen. Stattdessen wurden sie saniert und erfreuen seither Anwohner und Besucher gleichermaßen. Ein tolles Beispiel ist die kleine Straße „In der Techt“. 

Strasse In der Techt Altstadt Lueneburg

Eine meine Lieblingsgassen in der Altstadt war „In der Techt“.

Dieser Artikel ist übrigens Teil der Blogparade “ Lieblingsorte für Auszeitgeniesser und Genussabenteurer“ bei Katja vom WellSpa-Portal. Schau doch mal bei ihr vorbei. Dort gibt es viele andere tolle Lieblingsorte.

 

Lieblingsfoto aus Lüneburg

Mein Lieblingsfoto aus Lüneburg findest du in dieser Form nur von ca. April bis Juni. Es zeigt ein Haus in der Lüneburger Altstadt am Rathausmarkt, das völlig von einem Chinesischem Blauregen vereinnahmt wurde.

Claudia vor mit Chinesischem Blauregen bewachsenem Haus Altstadt Lueneburg

Diese Kulisse lässt das Herz von jedem Fotobegeistertem höher schlagen: ein Chinesischer Blauregen in voller Pracht. Schön, oder?!

Der Chinesische Blauregen ist ein Kletterstrauch. Er hat bis zu 30 cm lange Rispen und wird bis zu 8 m hoch, braucht allerdings eine Rankhilfe, damit er sich so entfaltet wie auf dem Foto. Seine Blüten sind lavendelblau und ähneln Schmetterlingen. 

 

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In der Serie „Ein perfekter Tag in“ haben wir für dich kompakt Tipps zusammengefasst, damit du, wenn du nur wenig Zeit an einem Ort hast, du nichts verpasst. Vielleicht planst du ja deinen nächsten Tages- oder Wochenendausflug? Dann kann ich dir diese Ziele empfehlen:

Sonnenaufgang Luebeck vom Hotel Hanseatischer Hof

Der frühe Vogel sieht die schönsten Sonnenaufgänge. Wir hatten das Glück, dass wir diesen Blick auf die Silhouette mit den sieben Kirchentürmen Lübecks von unserem Hotelzimmer aus hatten. Wenn so der Tag anfängt …

  • Geheimtipps Lüneburg
    Viel mehr Sehenswürdigkeiten vom reizenden Lüneburg findest du bei meiner Bloggerkollegin Imke von Crappy Radio Stations. Sie hat noch ein paar mehr Geheimtipps für dich, wie du das beste aus deinem Lüneburg-Besuch rausholen kannst.
  • Lübeck
    Eignet sich super für einen Tagesausflug, um die Altstadt mit dem Stand-up-Paddling-Board zu umrunden oder den Weihnachtsmarkt zu besuchen. 
  • Hamburg
    Meine Heimat- und Herzensstadt, hier fühle ich mich zuhause. Im Artikel versorgen ich dich mit meinen Lieblingstipps und erkläre dir, was die Stadt für mich so lebenswert macht.
  • Handelskammer Hamburg
    Erlebnisübernachtungen sind voll im Trend. Ich hatte meine in der Handelskammer, in einem Schlafkubus. Ein Hoverboard kommt im Erfahrungsbericht ebenfalls vor 🙂
  • Norderstedt
    Dort haben Dominik und ich im Norderstedter Stadtpark im Selbstversuch Wasserski ausprobiert und sind ordentlich auf die Nase gefallen …
  • Celle
    Die kleine Stadt in Niedersachsen wird oft unterschätzt. Ich verrate dir, warum du unbedingt mal einen Ausflug dahin machen solltest.
  • Heidelberg
    In Heidelberg wohnt mein Bruder, weshalb die Stadt eine besondere Bedeutung für mich hat. Dort gibt’s ein Streetart-Festival und Tipps für einen perfekten Tag für dich!
  • Nürnberger Land
    Dort kannst du herrlich wandern. Ich bin im Nürnberger Land mit Lamas spazieren gegangen und hab mich das erste Mal auf einen Klettersteig getraut.
  • Elbe-Radweg
    Der Elbe-Radweg von Dresden bis Magdeburg ist eine der schönsten Radtouren Deutschlands. Warum erfährst du in meinem Erfahrungsbericht.

 

Offenlegung: Dieser Artikel ist in Kooperation mit Hamburg Marketing entstanden. Im Auftrag von Hamburg Marketing sind wir mit dem Netzwerk „Reiseblogger Hamburg“ unterwegs. Die Mission: Findet in der Metropolregion Hamburg die coolsten und schönsten Veranstaltungen, Ausflugsideen und Aktivitäten am, im und rund ums Wasser. Unsere persönliche Meinung wird durch die Kooperation nicht beeinflusst.

2 Kommentare zu “Ein perfekter Tag in: Lüneburg

  1. Marina

    Hallo Claudia, ein ganz wunderbarer Bericht ist da entstanden.

    Ich selber war das letzte Mal mit meiner Mutter in Lüneburg unterwegs. Wir sind von Bergedorf mit dem Schiff nach Lüneburg gefahren und hatten nicht mehr so viel Zeit uns was anzuschauen. Daher werde ich definitiv wiederkommen und am besten gleich mit Deinem Artikel im Gepäck.

    Wir waren allerdings beim Kloster Lüne, was ich wirklich emfpehlen kann. Ob zum Kaffee trinken, zur Kloster Führung oder reiner Hofbesichtigung. Wirklich süß dort.

    Danach haben wir schon fast den Heimweg angetreten.

    Ich wollte ursprünglich noch auf dem Wasserturm, der hatte bereits geschlossen, und auf den Kalkberg, aber da taten uns die Füße schon weh.

    Gerne würde ich mri auch das Salzmuseum anschauen und die BonBon Manufaktur… okay vielleicht mache ich auch ein Wochenende draus 🙂

    LG
    Marina

    1. Claudia Autor des Beitrags

      Liebe Marina,
      ja, in Lüneburg kann man definitiv ein Wochenende verbringen. Es wirkt immer so mini, aber es gibt wirklich einiges zu tun und zu sehen.
      Ins Kloster Lüne wollte ich auch immer Mal. Das muss ich dann wohl bei meinem nächsten Lüneburg-Besuch machen.
      Das Gute an Lüneburg ist ja auch, dass du mit wirklich jeder/m hinkannst. Zuletzt war ich mit Nicole zum Arbeiten da, davor mit meiner Tante, zu Studi-Zeiten mit Kommilitonen auf Kneipentour – Lüneburg ist einfach universell besuchbar 🙂
      Viele Grüße
      Claudia

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